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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 11. 1. 1926
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: [12. 1. 1926 – 16. 1. 1926?]
Zuckerkandl, Berta
Paris
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, HS.1985.1.2282
Typ Brief
Beschreibung Durchschlag, 1 Blatt, 2 Seiten, 1.300 Zeichen
Herstellung Schreibmaschine
Handschrift roter Buntstift, lateinische Kurrentschrift (beschriftet: » Zuckerkandl « und » Frankreich «, zehn Unterstreichungen)

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Berta Zuckerkandl, 11. 1. 1926. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03964.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03964«.

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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Montag, 11. 1. 1926

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Arthur Schnitzler an Berta Zuckerkandl, 11. 1. 1926

|11. 1. 1926.

Liebe und verehrte Frau Hofrätin.

Besnard hat mir mit einem sehr liebenswürdigen Brief das Bulletin geschickt, Ihrem freundlichen Rate folgend, habe ich die Tantiemen zu gleichen Teilen repartiert. Komisch eigentlich, dass gerade dieses kleine Stück nach so langer Zeit als erste Pariser Aufführung eines meiner Werke herauskommt. Wissen sie vielleicht, was man dazu geben wird?
Frau Clara Pollaczek ist mit ihrer Uebersetzung des »Fräulein Else« bald fertig, natürlich wird die Vervielfältigung noch einige Zeit in Anspruch nehmen; wie lange bleiben Sie noch in Paris? Wird man Ihnen das Manuscript noch dorthin senden können?
Meine Reise nach Berlin dürfte im Februar stattfinden, am 7. Februar liest Elisabeth Bergner »Fräulein Else«, ich wahrscheinlich dazu den »Leutnant Gustl«. Möglicherweise wird Barnowsky ungefähr zu gleicher Zeit »Die Schwestern« und »Comtesse Mizi« aufführen.
Dass Sie, verehrte Freundin, bei Ihrer ungeheueren Inanspruchnahme auch für meine kleinen Angelegenheiten Zeit finden, rührt mich geradezu. Ich hoffe, Sie haben nach allen Richtungen hin Erfolg, für sich selbst hoffentlich noch mehr als für die Anderen, befinden sich wohl und frisch und denken meiner mit gleicher freundschaftlicher Sympathie wie ich Ihrer.
|Mit den herzlichsten Grüssen
Ihr getreuer
 
Frau Hofrätin Berta Zuckerkandl,
Paris.
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar