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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 10. 8. 1929
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: [11. 8. 1929 – 15. 8. 1929?]
Zuckerkandl, Berta
Textzeuge 1
Signatur A, Wien, Österreichische Nationalbibliothek, 405/B78/5 LIT MAG
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 859 Zeichen (Briefpapier mit Trauerrand)
Handschrift schwarze Tinte, lateinische Kurrentschrift

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Berta Zuckerkandl, 10. 8. 1929. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03984.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03984«.

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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Samstag, 10. 8. 1929

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Pollaczek: Schnitzler und ich
Wiener Schnitzler
Schnitzler – S. Fischer
Weiteres

Arthur Schnitzler an Berta Zuckerkandl, 10. 8. 1929

|Wien 10. 8. 929.
Liebe verehrte Freundin, zu der Ehrenlegion gratulire ich Ihnen von ganzem Herzen. Denn diesmal ist die Auszeichnung nichts weniger als eine leere Form, und selten wird sie so nach Verdienst ertheilt. Dass Sie nebstbei, minder sichtbar, schon lange eine Ehrenlegion des Herzens tragen, und dass, unter anderm auch darum, kaum einer der zahlreichen Glückwünsche, die Sie heute empfangen werden, nicht ehrlich empfunden sein dürfte, dieses Bewußtsein wird Ihnen hoffentlich auch eine gewisse Genugthuung gewähren. Bleiben Sie liebe verehrte Freundin was Sie sind, gütig, |thätig und jung! Wie gern hab ich diese Gelegenheit ergriffen Ihnen meine tiefste und wärmste Sympathie auszudrücken. Erhalten Sie mir auch die Ihre. Ich rechne sie mit zu meinem werthvollsten seelischen Besitz.
Tausend Grüße; und alles Freundliche auch den Ihren!
Ihr
ArthurSchnitzler
    Bildrechte © Österreichische Nationalbibliothek, Wien