Einstellungen

Ansicht
Faksimile
Bilder neben dem Text
Textkritik
Textkritische Zeichen
Langes-s (ſ)
Gemination m (m̅)
Gemination n (n̅)
Streichung
Hinzufügung
Markierung von Entitäten
Alle Markierungen
Personen
Werke
Orte
Institutionen
Ereignisse

Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: [25. 11. 1911?]
Zuckerkandl, Berta
Wien
Empfang: [25. 11. 1911 – 28. 11. 1911?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 200
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 4 Seiten, 1.213 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, lateinische Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler 1) mit Bleistift beschriftet: »Zuckerkandl« und datiert: »25/11 911«
2) mit rotem Buntstift eine Unterstreichung

Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Berta Zuckerkandl an Arthur Schnitzler, [25. 11. 1911]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L04003.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L04003«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L04003.html |titel=Berta Zuckerkandl an Arthur Schnitzler, [25. 11. 1911] |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1911-11-25 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Samstag, 25. 11. 1911

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Eugen Deimel, 25.11.1911

Quelle: Heinz P. Adamek (Hg.): In die Neue Welt... Arthur Schnitzler - Eugen Deimel. Briefwechsel. Holzhausen Verlag: Wien 2003

Kalliope Verbundkatalog
Weiteres

Berta Zuckerkandl an Arthur Schnitzler, [25. 11. 1911]

|Verehrter Herr Doktor! Bitte lachen Sie mich nicht aus wenn ich Etwas sagen werde – was Ihnen vielleicht als Unsinn erscheinen wird. Sie sind zwar ein Genie – aber leider auch ein Mann, was wieder ein wenig einschränkend wirkt. Ihre Frau |wird mich gewiss verstehen, denn sie hat die klarsten, klügsten schönen Frauen-Augen – die ich gesehn.
Also — Monsieur Paul Poiret ist in Wien. Der phantastische Künstler & Mode-Schöpfer der Paris revolutionirt hat. Er ist mit allen |Theater-Direktoren und allen regierenden Künstlerinnen viel intimer als die gefürchtetsten Kritiker. Er ist ein Fanatiker aller Intellektualitäten. Er wird wenn wir wollen viel Stimmung machen können. Für Ihr Werk im Allgemeinen – für das »Weite Land« im Besonderen. Nun speist er mit |Madame Poiret Dienstag ein Uhr Mittag bei mir. Kleinster Kreis, da ich zum ersten Mal wieder ein paar Menschen bei mir sehe. Möchten Sie nicht mit Ihrer verehrten Frau kommen? Das Sie schlecht oder wenig – französisch sprechen macht gar nichts – da beinahe alle Anwesenden in derselben Lage sein werden, & ich den Kontakt herstelle. Aber ich halte es für sehr gut – wenn eine persönliche Bekanntschaft zu machen wäre. Bitte |herzlichst telephonische oder pneu Antwort.
Ihre
B. Zuckerkandl
    Bildrechte © University Library, Cambridge