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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 19. 7. 1895
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: [19. 7. 1895 – 22. 7. 1895?]
Schwarzkopf, Gustav
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 96
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 4 Seiten, 1.237 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Veröffentlichung 1
Arthur Schnitzler: Briefe 1875–1912. Herausgegeben von Therese Nickl, Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1981, S. 268–269.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Gustav Schwarzkopf, 19. 7. 1895. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L04109.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L04109«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Freitag, 19. 7. 1895

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Weiteres

Arthur Schnitzler an Gustav Schwarzkopf, 19. 7. 1895

|Lieber Freund,

nach kurzen Wanderung durch böhmische Wälder, Bäder, Ausstellungen und Theater bin ich vor ein paar Tagen beim »Leopold« gelandet und will Sie von hier aus vielmals herzlich grüßen. Außerdem aber wiederhole ich meinen wohlgemeinten Rath: kommen Sie auch hieher. Von der Gesellschaft will ich gar nicht reden – aber Natur und Küche sind noch |besser als voriges Jahr. Versäumt haben Sie schon genug: z. B. die Erstaufführung der »Jugendsünde« von Pserhofer, einen blauen Kammgarnanzug von Beer-Hofmann und drei Witze von Paul von Schönthan. Geben Sie Acht, dass Sie nicht gar zu viel zu bereuen haben und begeben Sie sich eilends her. Sonst reist am Ende noch Lautenburg ab, und es bleibt von Berliner Direktoren nur Blumenthal übrig – das ist für Sie, |mit Ihren ewigen Versuchen, vortheilhafte Verbindungen anzuknüpfen, doch zu wenig. – Weiters soll Ihnen nicht verhehlt werden, dass man an schönen Tagen Frau Odilon ihr Rad bummeln sehen kann, was Ihrer Lüsternheit einen jähen und geflissentlichen Reiz bedeuten dürfte. Auf die Neue Revue u Zeit bin ich abonnirt – Ihr Bildungstrieb braucht also keine Hemmung zu erleiden.
|Zu weiteren Auskünften bin in gerne bereit – am liebsten mündlich.
Mit herzlichem Gruß Ihr
ArthurSch
19. 7. 95
    Bildrechte © University Library, Cambridge