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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 22. 7. 1901
Schnitzler, Arthur
Vahrn
Empfang: [23. 7. 1901 – 27. 7. 1901?]
Schwarzkopf, Gustav
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 96
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 4 Seiten, 1.867 Zeichen
Handschrift Arthur Schnitzler schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Handschrift schwarze Tinte, lateinische Kurrentschrift

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler und Olga Gussmann an Gustav Schwarzkopf, 22. 7. 1901. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L04215.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L04215«.

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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Montag, 22. 7. 1901

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Wiener Schnitzler
Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Eugen Deimel, 22.7.1901

Quelle: Heinz P. Adamek (Hg.): In die Neue Welt... Arthur Schnitzler - Eugen Deimel. Briefwechsel. Holzhausen Verlag: Wien 2003

Weiteres

Arthur Schnitzler und Olga Gussmann an Gustav Schwarzkopf, 22. 7. 1901

|lieber Gustav, Sie waren sehr freundlich, so rasch die etwas unbescheidene Bitte zu erfüllen, die wir an Sie gerichtet haben, nehmen Sie meinen herzlichsten Dank. Wahrscheinlich werden die Mädchen vorläufig die Wohnung nehmen. Über verschiedene häusliche Widerwärtigkeiten erfahren Sie nächstens wahrscheinlich mehreres, umsomehr da es unausweichlich sein dürfte, juridischen Rath einzuholen und ich dabei lebhaft an Ihren Bruder denke. Seien Sie nicht bös, wenn ich bei dieser Gelegenheit schon heute die dringende Bitte an Sie und ihn richte, in solchen Fällen nach jeder |Richtung davon abzusehen, dass Sie und ich . . .  wie soll man das nur Ihnen gegenüber ausdrücken – – ziemlich gute Bekannte sind –
Wir befinden uns indess alle hier recht wohl. Der Ort ist hübsch, Wald hinterm Hotel, das Essen gut und reichlich; von Hitze keine Spur, die Abende und Frühe eher kühl; Publicum irrelevant; die Zimmer reizend, alles billig. Trotzdem ist nicht unsres Bleibens, in etwa 10 Tagen geht es südlicher und höher, einem drängenden Wunsche Goldmanns zu Folge. G. dürfte dieser Tage am Wörthersee ein|treffen; wenn Sie auch hinkommen, sollten Sie sich ihm anschließen und mit ihm zu uns stoßen. Südtirol ist wahrhaft nicht mehr weit vom Wörthersee; überdies werden Sie ja wohl (wie auch G. auf der Südbahn) ein Freibillet bekommen können, und man lebt hier überall billig. Wohin wir gehn, steht noch nicht fest; ich suche auf Radausflügen nach dem idealen Ort. Heut fahre ich nach Bozen u besuche morgen am Karersee  Bruder u Schwägerin, da nehm ich gleich das Tierser Thal mit. |Ich habe auch einigermaßen gearbeitet und hoffe ein zahllose Abende füllendes Stück mitzubringen. Und nun nochmals vielen Dank! Schreiben Sie bald wieder ein Wort!
Herzlichst Ihr
ArtSch
Vahrn, 22/7  901.
Die Kinder grüßen u danken vielmals
[handschriftlich Olga Schnitzler:] Ja, das thun sie auch wirklich von Herzen und bitten Sie, Arthurs Rat zu befolgen und zu uns zu kommen.
OlgaS.
    Bildrechte © University Library, Cambridge