Einstellungen

Ansicht
Faksimile
Bilder neben dem Text
Textkritik
Textkritische Zeichen
Langes-s (ſ)
Gemination m (m̅)
Gemination n (n̅)
Streichung
Hinzufügung
Markierung von Entitäten
Alle Markierungen
Personen
Werke
Orte
Institutionen
Ereignisse

Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 9. 10. 1901
Sosnosky, Theodor von
Alland
Empfang: [10. 10. 1901 – 14. 10. 1901?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.1985.1.4640
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 4 Seiten, 1.442 Zeichen
Handschrift blaue Tinte, lateinische Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit rotem Buntstift eine Unterstreichung

Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Theodor von Sosnosky an Arthur Schnitzler, 9. 10. 1901. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L04233.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L04233«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L04233.html |titel=Theodor von Sosnosky an Arthur Schnitzler, 9. 10. 1901 |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1901-10-09 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Mittwoch, 9. 10. 1901

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Wiener Schnitzler
Weiteres

Theodor von Sosnosky an Arthur Schnitzler, 9. 10. 1901

9./10 901

Sehr geehrter Herr Doktor!

Anbei erlaube ich mir, Ihnen eine Besprechung des vielgenannten »Lt. Gustel« zu übersenden, den Sie so freundlich waren, mir zuzusenden.
Sie werden damit zwar nicht zufrieden sein und mich – dessen bin ich gewiss – für einen beschränkten »Reactionär« halten, aber ich glaube anderseits, dass Sie von jemand, der militär-freundlich gesinnt ist, kaum |je eine so rückhaltlose Anerkennung der künstlerischen Vorzüge des Buches erfahren dürften wie von mir. –
Dass ich gegen das, was der Publication dieses Werkes folgte, scharf Stellung nehme, ist eine andere Sache.
Da ich weder im liberalen Zeitungslager, noch im gegnerischen eine Aufnahme meines Artikels erwarten dürfte, habe ich ihn einem mir sonst ganz fremden Organ gesandt, das nicht zur Clique gehört.
Ich habe acht Tage an diesem Artikel gearbeitet, und immer |wieder zugesetzt & gestrichen, so sehr hat mich der Fall interessirt; und da ist es nicht unbegreiflich, dass ich ihn nicht für meine Lade sondern für wenigstens einige Leser geschrieben haben wollte. Darum, und nicht etwa aus materiellen Gründen, habe ich ihn publicirt, denn ich habe, im Voraus auf jedes Honorar verzichtet.
Darauf gefasst, mir es mit Ihnen, Herr Doktor, für immer verdorben zu haben, schliesse ich mit der Versicherung, dass das Urteil mir für meine Beziehungen zu Ihnen ganz un|massgeblich ist und dass ich in derselben Wertschätzung wie bisher
Hochachtungsvoll zeichne Th vSosnosky
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar