|Herrn
Dr Arthur Schnitzler

|10. VIII. 15.
Lieber Arthur, gestern, an dem ersten leidlichen Tag, habe ich Ihrer Tochter einen Besuch gemacht. Sie sieht wirklich beruhigend aus, hat augenblicklich keine militärischen Neigungen, will nur junge Dame sein und hat sich gnädig von mir die Hand küssen lassen. Über die Ischler Esplanade denkt sie nicht sehr gut, hat sich aber nicht eingehend darüber geäußert, weil ihre Aufmerksamkeit durch ihren Hund und eine Freundin zu sehr in Anspruch genommen war. – –
Frau Olga, Sie und Heini herzlichst grüßend
Ihr
Gustav.
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