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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 31. 7. 1896
Schwarzkopf, Gustav
Wien
Zustellung: Kopenhagen
Empfang: [1. 8. 1896 – 5. 8. 1896?]
Schnitzler, Arthur
Kopenhagen
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 96a
Typ Briefkarte
Beschreibung 1.252 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Gustav Schwarzkopf an Arthur Schnitzler, 31. 7. 1896. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L04287.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L04287«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Freitag, 31. 7. 1896

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Wiener Schnitzler
Weiteres

Gustav Schwarzkopf an Arthur Schnitzler, 31. 7. 1896

|31. VII 96

Lieber Freund!

Ich soll heute Abend abreisen. Mit Chiavacci. Ziel: Garda-See, dann eventuell Stilfserjoch oder Mendelpaß. Aber ich möchte noch nicht darauf schwören, daß ich diesen großen Plan auch wirklich durchführen werde. Nach Kopenhagen wäre ich sehr gerne gekommen – das dürfen Sie glauben – aber für diese Strecke gibt es für mich keinen Carlweiss. – Die Bevölkerungszahl hat indessen einigen Zuwachs erhalten, zwei Buben, einen Ludwig Chiavacci und einen Franz Hirschfeld, beide mit ziemlicher |Verspätung eingelangt. – Was ist’s mit Lichtenberg? Sollte ich unbewußt die Höhe der? Sollte ich unbewußt die Höhe der »Moderne« erklommen und ein Plagiat begangen haben? Ich werde ja sehen, wenn Sie mir freundlichst die Stelle zeigen werden, denn das Buch auch noch kaufen, um mich davon zu überzeugen – nein. – Ist Richard B. H. bei Ihnen? Grüßen Sie ihn herzlich von mir, ebenso Dr Goldmann. – Ihr Recitator, Marcell Salzer, hat wieder für ihren Ruhm gesorgt, hat zweimal etwas von Ihnen gelesen (Denksteine) einmal bei Pertl im Prater, einmal in Baden. Ihre Genossen waren H. Sonnenthal, Anton Lindner u. – Chiavacci – auch als Junger angekündigt.–
Ein neuer großer Dichter ist in den letzten 14 Tagen nicht entdeckt worden. Die Zeit schläft den Sommerschlaf.
Herzlichst Ihr
Gustav Schwk.
    Bildrechte © University Library, Cambridge