Ich
soll heute Abend abrei
sen. Mit
Chiavacci. Ziel:
Garda-See, dann eventuell
Stilfserjoch oder
Mendelpaß. Aber ich möchte noch nicht darauf
schwören, daß
ich die
sen großen Plan auch wirklich durchführen werde. Nach
Kopenhagen wäre ich
sehr gerne geko
mmen – das dürfen Sie glauben – aber
für die
se Strecke gibt es für mich keinen
Carlweiss. – Die
Bevölkerungszahl hat inde
ssen einigen Zuwachs erhalten, zwei Buben, einen
Ludwig Chiavacci und einen
Franz Hirschfeld, beide mit ziemlicher
|Ver
spätung
eingelangt. – Was i
st’s mit
Lichtenberg? Sollte ich unbewußt die Höhe der? Sollte ich unbewußt die Höhe der »Moderne«
erklo
mmen und ein Plagiat begangen haben? Ich werde ja
sehen, we
nn Sie mir freundlich
st die Stelle zeigen
werden, de
nn das
Buch auch noch kaufen, um mich davon zu überzeugen – nein.
– I
st
Richard B. H. bei Ihnen? Grüßen Sie ihn herzlich von mir, eben
so Dr
Goldmann. – Ihr Recitator,
Marcell Salzer, hat
wieder für ihren Ruhm ge
sorgt, hat
zweimal etwas von Ihnen gele
sen (
Denksteine)
einmal bei
Pertl im
Prater,
einmal in
Baden. Ihre Genossen waren
H. Sonnenthal,
Anton Lindner u. –
Chiavacci – auch als Junger angekündigt.–
Ein neuer großer Dichter i
st in den letzten 14 Tagen nicht entdeckt worden. Die
Zeit schläft den So
mmer
schlaf.