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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 31. 8. 1899
Schwarzkopf, Gustav
Wien
Empfang: [1. 9. 1899 – 5. 9. 1899?]
Schnitzler, Arthur
Bad Ischl
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 96a
Typ Briefkarte
Beschreibung 1.135 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Gustav Schwarzkopf an Arthur Schnitzler, 31. 8. 1899. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L04294.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L04294«.

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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Donnerstag, 31. 8. 1899

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Weiteres

Gustav Schwarzkopf an Arthur Schnitzler, 31. 8. 1899

|31. 8. 99.
Lieber Arthur, ich will Ihnen nur anzeigen, daß ich noch lebe und Ihnen für Ihren lieben Brief danken. Ich hatte die redliche Absicht Ihnen auch sechs Seiten zu schreiben, die notwendige Zeit hätte ich schon dazu erübrigt, aber es fehlt mir wirklich an Material. Nichts, das eine Mitteilung forderte, nichts, das auch nur eine Betrachtung verdient. In den letzten vier Wochen habe ich mich nicht einmal mehr geärgert, nicht einmal über die geschmacklose Art die N. P. in der Dreyfus-Sache, |die einem selbst das Mitleid verleiden könnte, nicht einmal über die Göthe-Feier und die verschiedenen Aufsätze. Es scheint, daß auch zum Ärgern Gesellschaft gehört. – Daß ich schon zweimal im Theater war, bei einer sehr schlechten Vorstellung (Meineidbauer und einer nicht guten (Haubenlerche) wird Sie kaum interessiren. Mich hat es auch nicht interessirt. Gestern Abend habe ich in meiner Straße den Dr Schickh getroffen, der jetzt wieder sehr »lieb« tut. Er läßt Sie grüßen. Ich stelle mir vor, daß es vom ersten September an sehr hübsch in Ischl sein wird; da müssen doch schon viele abgereissein.
Viel Vergnügen in Innsbruck.
Herzlichst grüßt
Ihr GustavS
    Bildrechte © University Library, Cambridge