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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 12. 7. 1900
Schwarzkopf, Gustav
Wien
Empfang: [13. 7. 1900 – 17. 7. 1900?]
Schnitzler, Arthur
Reichenau an der Rax
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 96a
Typ Briefkarte
Beschreibung 1.089 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Gustav Schwarzkopf an Arthur Schnitzler, 12. 7. 1900. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L04304.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L04304«.

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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Donnerstag, 12. 7. 1900

Aufenthaltsorte
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Wiener Schnitzler
Weiteres

Gustav Schwarzkopf an Arthur Schnitzler, 12. 7. 1900

|12. 7. 00
Lieber Arthur, Karte, Novelle und Brief erhalten, Ihrem Wunsch gemäß verspare ich die Äußerungen über die Novelle auf mündliche Unterhaltung, obwol ich fast nur Gutes zu sagen hätte, was auch schriftlich leichter zu erledigen ist. Aber man kann ja wirklich in 5 Minuten mehr darüber sprechen, als in vier Bogen schreiben. Nach Reichenau wäre ich schon gekommen, wenn Sie nicht gerade jetzt dort wären. Jetzt muß ich in Wien bleiben, weil Max vorgestern abgereist ist; habe auch – unter dieser Motivierung – eine sehr liebenswürdige Einladung zu Ganghofer |abgelehnt, die ich vor einer Woche erhalten. Auf einen Tag könnte ich wol leicht fort, aber dann ist dann doch die Fahrt zu thuen und da Sie in einer Woche doch noch nach Wien kommen. – Hier ist’s im Durchhaus noch recht belebt, das Wetter trägt dazu bei, daß man glauben kann im Herbst zu sein. Ebermann, Kapper, der kleine Kraus, auch Ludassy, der Reklamefeind, zeigt sich. (Der Arme. Die Notizen über »d. letzte Knopf« verfolgen ihn unbarmherzig auch noch im Juli!– –
Bitte, empfehlen Sie mich bestens Ihrer Frau Mama, Schwester und Schwägerin,
Herzlichst
Ihr
Gustav.
    Bildrechte © University Library, Cambridge