Anbei erlaube ich mir, Ihnen unter X Band eine Besprechung Ihres Romans »Frau Bertha Garlan« zu übersenden. Da sie so
ungeheuerlich post festum kommt, so kann ich sie nicht einfach
wortlos an Sie senden, sondern fühle mich verpflichtet, diese sonderbare Sendung zu
kommentieren. Als Sie im Vorjahre die
Freundlichkeit hatten, mir das Buch zu senden, besprach ich es zweimal: die eine Rezension erschien im
Juni 1901 mit andren Be|sprechungen im Feuilleton
des N. Wnr. Tagebl.1, die andere sandte
ich an die »Norddeutsche Allgemeine«, die sie
zu meiner eigenen Überraschung heute (!) zusandte.
Ich bitte also nicht zu glauben, daß ich so saumselig gewesen bin: dies zu
konstatiren ist der Zweck dieses Briefes.
Mit der verbindlichsten Empfehlung zeichne ich, geehrter Herr Doktor,
Hochachtungsvoll
Theodor vSosnosky
Hochachtungsvoll
Theodor vSosnosky
- 1 ich habe sie Ihnen seinerzeit direkt zugeschickt.
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