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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 27. 3. 1892
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: [27. 3. 1892 – 31. 3. 1892?]
Hofmannsthal, Hugo von
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Frankfurt am Main, Freies Deutsches Hochstift, Hs-30885,19
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 4 Seiten, 1.132 Zeichen
Handschrift Bleistift, deutsche Kurrentschrift
Veröffentlichung 1
Hugo von Hofmannsthal, Arthur Schnitzler: Briefwechsel. Herausgegeben von Therese Nickl, Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1964, S. 18–19.
Veröffentlichung 2
Hermann Bahr, Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Herausgegeben von Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller. Göttingen: Wallstein 2018.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Hugo von Hofmannsthal, 27. 3. 1892. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00090.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L00090«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Sonntag, 27. 3. 1892

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
Weiteres

Arthur Schnitzler an Hugo von Hofmannsthal, 27. 3. 1892

|27/3 92

Lieber Freund,

es war mir sehr leid, dass Sie heute nicht kamen. Bölsche hat auch mir geschrieben – auf eine Anfrage, ob man Gedichte einsenden kann u was mit meinen »Elixiren« los sei. – Er will die Elixire bringen »sobald es geht«, aber »offen gestanden sind sie ihm nicht so lieb |wie die erste Novellesie sind lange nicht so aktuell.« – Sagt’ ich’s nicht? Auch die Herren haben schon ihren Zopf. Wir brauchen ja doch »unser« Blatt! – Ich will übrigens das »Himmelbett« an Bölsche schicken. – Gestern sprach ich Herrn Leo Geiringer, den Dramaturgen des Dtsch Volksth., der mich um mein Märchen gebeten hatte – ich sandte es ihm |als »Privatmann«. – Er sagte: »Wirklich ein hübsches Talent, ich muss nur bedauern, daß Sie sich dieser Richtung zugewandt haben!«
Ich . . ?. . . . ! – ?
Er. Nun ja, Sie werden doch zugeben, der Schluss ist unbefriedigend. . . 
Ich. . . !. . . in den Charakteren. . . 
Er. Die Erfahrung lehrt nun einmal, daß unser Publicum etc etc.
|Ich. . . .  Wildente!!. . . . 
Er. Den Einfluss merkt man auch deutlich . .  ich will nicht gerade sagen, daß Sie abgeschrieben haben. . . . 
!!.Ich.
Herzlichst der Ihre, und kommen Sie Dienstag gef. zur Bahrschen Mystik!
    Bildrechte © Freies Deutsches Hochstift, Frankfurt am Main