Einstellungen

Ansicht
Faksimile
Bilder neben dem Text
Textkritik
Textkritische Zeichen
Langes-s (ſ)
Gemination m (m̅)
Gemination n (n̅)
Streichung
Hinzufügung
Markierung von Entitäten
Alle Markierungen
Personen
Werke
Orte
Institutionen
Ereignisse

Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 13. 12. 1894
Saar, Ferdindand von
Rájec-Jestřebí
Empfang: [14. 12. 1894 – 18. 12. 1894?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 88
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 1.097 Zeichen
Handschrift blaue Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift nummeriert: »3«

Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Ferdinand von Saar an Arthur Schnitzler, 13. 12. 1894. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00410.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L00410«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00410.html |titel=Ferdinand von Saar an Arthur Schnitzler, 13. 12. 1894 |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1894-12-13 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Donnerstag, 13. 12. 1894

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Weiteres

Ferdinand von Saar an Arthur Schnitzler, 13. 12. 1894

|Raitz in Mähren, 13t Decbr. 1894.

Sehr geehrter Herr Doctor!

Haben Sie Dank für die freundlich auszeichnende Übersendung Ihrer neuesten Novelle, die ich nunmehr an zwei stillen Abenden gelesen. Bewunderungswürdig ist die Kunst – oder besser gesagt die Wahrheit, mit der Sie die Seelenqualen des hinsterbenden Felix, den allmäligen Loslösungsprozeß der Geliebten schildern. Aber hätten Sie nicht dieses psychologische Duett (oder wenn Sie wollen Terzett) vielstimmiger machen, nicht einige Handlung und Verwicklung dazu erfinden können? Gerade das wollte ich nicht! werden Sie ausrufen. Und dann haben Sie auch recht. Es muß, es darf ja nicht ein Werk wie das |andere sein, und da Sie schon so viel Abwechslungsvolles gebracht haben, so wird dieses peinvolle Machtstück in seiner knapp umrahmten Düsterkeit auch den richtigen Platz in der Reihe Ihrer Schriften finden, allwo es seine eigenthümliche Wirkung ganz und voll ausüben kann.
Ich selbst bin jetzt auch beschäftigt – und zwar mit allerlei. Wollen sehen, was dabei herauskommt!
Es grüßt Sie herzlich und mit aufrichtiger Hochschätzung
Ihr
Ferdinand von Saar
    Bildrechte © University Library, Cambridge