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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: [4.? 7. 1901]
Schnitzler, Arthur
St. Anton am Arlberg
Empfang: [5. 7. 1901 – 9. 7. 1901?]
Hofmannsthal, Hugo von
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Frankfurt am Main, Freies Deutsches Hochstift, Hs-30885,95
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 4 Seiten, 999 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Ordnung mit Bleistift von unbekannter Hand datiert: »Juni 1901«
Veröffentlichung 1
Hugo von Hofmannsthal, Arthur Schnitzler: Briefwechsel. Herausgegeben von Therese Nickl, Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1964, S. 148–149.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Hugo von Hofmannsthal, [4.? 7. 1901]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01142.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L01142«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Donnerstag, 4. 7. 1901

Aufenthaltsorte
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Rainer Maria Rilke, 4. 7. 1901

Quelle: Arthur Schnitzler: Briefe 1875–1912. Hrsg. v. Therese Nickl u. Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1981.

Kalliope Verbundkatalog
Weiteres

Arthur Schnitzler an Hugo von Hofmannsthal, [4.? 7. 1901]

|Jüdischer Millionärssohn, auf den Geldsäcken seiner Ahnen herumprotzender Comoediendichter, Freimaurer und Erniedriger des k. u. k. Hofburgtheaters, das hat Ihnen noch gefehlt, dass Sie anonyme Schmähkarten an anständige sich das Brod mühselig verdienende deutsche Dichter senden, die zeitlebens gegen die Macht des Kapitals, gegen die Über|hebung der Großen, gegen den am Mark des Volks zehrenden Adel und Militarismus gekämpft haben! Aber ich werde mich nicht abhalten lassen. Das nächste Jahr geht es nicht mehr gegen die Infanterieleutenantssondern gegen die Cavallerieleutenants, insbesondre gegen die in der Reserve! –
Wie gehts Ihnen? Schade dss |wir in Innsbruck nur so aneinander vorübergesaust und gesäuselt sind. Ich bin jetzt in St. Anton, friere, und hoffe bald in den Süden zu radeln. In Salzburg hab ich gearbeitet, jetzt weniger. Lassen Sie recht bald von sich hören aber mehr. (An meine Wiener Adresse.) Die Schwestern grüßen Sie. Ich grüße Sie herzlich und bitte Sie auch Ihre |Frau zu grüßen.
Ihr
Arthur
    Bildrechte © Freies Deutsches Hochstift, Frankfurt am Main