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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 16. 4. 1913
Bahr, Hermann
Salzburg
Empfang: [17. 4. 1913 – 21. 4. 1913?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 5b
Typ Kartenbrief
Beschreibung 914 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Versand Stempel 1:
  • Ort: Salzburg
  • Datum: 16. IV. 13
  • Zeit: 10
Schnitzler mit Bleistift ergänzt »Bahr«
Ordnung mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »176«
Veröffentlichung 1
Hermann Bahr, Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Herausgegeben von Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller. Göttingen: Wallstein 2018, S. 482.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Hermann Bahr an Arthur Schnitzler, 16. 4. 1913. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02121.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02121«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02121.html |titel=Hermann Bahr an Arthur Schnitzler, 16. 4. 1913 |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1913-04-16 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Mittwoch, 16. 4. 1913

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Weiteres

Hermann Bahr an Arthur Schnitzler, 16. 4. 1913

|Abs. Hermann Bahr
Herrn Dr Arthur Schnitzler

|Salzburg 16. 4. 13
Lieber Arthur! Ich erhielt eben einen etwas verworrenen Brief Peter Altenbergs, worin er mich anfleht, ihn zu retten, der im Steinhof »wie ein giftiges irrsinniges Tier« behandelt und zu Tod gequält werde. Es ist möglich, daß das »Einbildungen« sind. Es ist ebenso möglich, daß es wahr ist. Ich weiß gar nicht, was ich von hier aus tun soll, und weiß auch nicht, wie ich mir, in Wien angekommen, den Eintritt im Steinhof erzwingen könnte. Du bist »Arzt«, Du wirst eher wissen, ob und wie man helfen könnte. Willst Du Dich der Sache annehmen? Und mir dann sagen, ob Du glaubst, daß ich was tun kann? Ich bin natürlich gern zu allem bereit – Mordsskandal in der Öffentlichkeit oder auch gewaltsame Entführung, die ja mit Geld dort leicht zu bewerkstelligen sein wird. Bitte schreib bald
Deinem alten
Hermann
Grüße an Olga u die Kinder!
    Bildrechte © University Library, Cambridge