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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 7. 12. 1912
Bahr, Hermann
Salzburg
Empfang: [8. 12. 1912 – 12. 12. 1912?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 5b
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 1 Seite, 886 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Ordnung mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »175« und ergänzt: »Bahr«
Veröffentlichung 1
Hermann Bahr, Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Herausgegeben von Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller. Göttingen: Wallstein 2018, S. 479.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Hermann Bahr an Arthur Schnitzler, 7. 12. 1912. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02107.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02107«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Samstag, 7. 12. 1912

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Leopold, Freiherr von Andrian, 7. 12. 1912

Quelle: Arthur Schnitzler: Briefe 1875–1912. Hrsg. v. Therese Nickl u. Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1981.

Weiteres

Hermann Bahr an Arthur Schnitzler, 7. 12. 1912

Salzburg, 7. 12. 12

Lieber Arthur!

Ich war sechs Wochen unterwegs, jeden Abend in einer anderen Stadt auf dem »Brettl«, so komm ich nun hier erst dazu, Deinen lieben Brief zu beantworten. An Altenberg kann ich mich nicht beteiligen. Ich tu nach meinem Gefühl genug für andere, für anonyme Armut, die mich braucht und ohne mich sich keinen Rat wüßte, während der Betrag, den ich dem guten Peter geben könnte, für ihn nichts bedeuten würde und er tausendfach Gelegenheit hat, sich ihn zu beschaffen. Misversteh mich nicht: ich schätze Altenberg als Dichter sehr, aber als »Armen« gar nicht, auf diesem Gebiet leisten andere viel mehr.
Ich freue mich sehr über alle Deine Erfolge und habe das gute Gefühl, daß Du nun »in Fülle« hast, was Du Dir je gewünscht. Möge es Dir so bleiben! Und auch Deiner lieben Frau und den Kindern wünsch ich immer alles Beste!
Mit den schönsten Grüßen von uns Beiden
Dein alter
Hermann
    Bildrechte © University Library, Cambridge