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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 18. 4. 1913
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: [19. 4. 1913 – 23. 4. 1913?]
Bahr, Hermann
Salzburg
Textzeuge 1
Signatur A, Wien, Theatermuseum, HS AM 60160 Ba
Typ Briefkarte
Beschreibung 1.060 Zeichen
Herstellung Schreibmaschine
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift (Grußformel und Unterschrift)
Zufügungen
Ordnung Lochung
Veröffentlichung 1
18. 4. 1913, Abschrift. In: Arthur Schnitzler: The Letters of Arthur Schnitzler to Hermann Bahr. Edited, annotated, and with an introduction, by Donald G. Daviau. Chapel Hill: The University of North Carolina Press 1978, S. 110 (University of North Carolina studies in the Germanic languages and literatures, 89).
Veröffentlichung 2
Hermann Bahr, Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Herausgegeben von Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller. Göttingen: Wallstein 2018, S. 482.

Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Hermann Bahr, 18. 4. 1913. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02122.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02122«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02122.html |titel=Arthur Schnitzler an Hermann Bahr, 18. 4. 1913 |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1913-04-18 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Freitag, 18. 4. 1913

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Interviews
Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
Weiteres

Arthur Schnitzler an Hermann Bahr, 18. 4. 1913

|Dr. Arthur Schnitzler 18. 4. 1913.

Lieber Hermann.

Auch ich habe einen Brief von Altenberg (offenbar ähnlichen Inhalts wie der an Dich) erhalten; sein Bruder hat ihn mir überschickt. Diesem habe ich nun geantwortet, er möge mir sagen, was ich seiner Ansicht nach in der Angelegenheit tun könne; ich sei natürlich gerne bereit in die Anstalt zu gehen und dort mit dem behandelnden Arzt Rücksprache zu nehmen. Ich selbst habe Altenberg schon über ein Jahr nicht gesehen und stehe trotz allem, was mir selbst von ärztlicher Seite berichtet wird, der absoluten Echtheit von P. A.’s Irr|sinn – es ist ja vielleicht dumm – mit einer seit fast drei Jahrzehnten bewährten Skepsis gegenüber. Dass an P. A.’s Einschliessung nicht etwa böser Wille schuld sein kann ist selbstverständlich. Also, wenn eine Entlassung überhaupt möglich (was ich aus vielen Gründen für höchst wahrscheinlich halte) wird dazu weder Skandal noch Entführung notwendig sein. Du hörst bald mehr von mir. Wann kommst Du nach Wien? Man sieht Dich nun doch nicht trotzdem Du in Salzburg wohnst.
Herzliche Grüsse von Haus zu Haus
Dein
[handschriftlich:] Arthur
    Bildrechte © Theatermuseum, Wien