Einstellungen

Ansicht
Faksimile
Bilder neben dem Text
Textkritik
Textkritische Zeichen
Langes-s (ſ)
Gemination m (m̅)
Gemination n (n̅)
Streichung
Hinzufügung
Markierung von Entitäten
Alle Markierungen
Personen
Werke
Orte
Institutionen
Ereignisse

Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 20. 7. 1915
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: [21. 7. 1915 – 25. 7. 1915?]
Adam, Robert
Zistersdorf
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, 96.34.1/15
Typ Briefkarte
Beschreibung , Kuvert, 894 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, lateinische Kurrentschrift
Zufügungen
Versand Stempel 1:

Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Robert Adam, 20. 7. 1915. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02216.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02216«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02216.html |titel=Arthur Schnitzler an Robert Adam, 20. 7. 1915 |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1915-07-20 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Dienstag, 20. 7. 1915

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Schnitzler – S. Fischer
Weiteres

Arthur Schnitzler an Robert Adam, 20. 7. 1915

|Dr. Arthur Schnitzler
|Herrn Dr. Robert Adam Pollak
Bezirksrichter in

|Dr. Arthur Schnitzler 20/7 1915
verehrter Herr Doctor, es freut mich, daß Sie meine nicht durchaus freundlichen Worte über die »Gesellschaft« so liebenswürdg aufgenommen haben und ich möchte nur nochmals darauf hinweisen, daß ich eine Art von Bühnenwirkung durchaus nicht ausgeschlossen halte. Was das »gelegentliche Hinschmeißen« anbelangt, so bin ich übrigens ganz Ihrer Ansicht – nur weiß man nicht im voraus, was der »Welt« gefallen wird – und die Nachwelt (die bisweilen sehr früh anfängt) ent|scheidet nach ziemlich geheimnisvollen Gesetzen, gerechter – aber im Sinne der Selbstkritik – die einem gewissen Niveau des Talents continuierlich waltet (auch wenn wir versuchen wegzuhören).
So sehe ich Ihrer »Rechtsphilosophie«, Ihrer neuen Komödie und einer baldigen Wiederbegegnung mit Vergnügen entgegegen.
herzlich grüßendIhr sehr ergebner
Arthur Schnitzler
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar