Einstellungen

Ansicht
Faksimile
Bilder neben dem Text
Textkritik
Textkritische Zeichen
Langes-s (ſ)
Gemination m (m̅)
Gemination n (n̅)
Streichung
Hinzufügung
Markierung von Entitäten
Alle Markierungen
Personen
Werke
Orte
Institutionen
Ereignisse

Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 28. 9. 1917
Brandes, Georg
Kopenhagen
Empfang: [29. 9. 1917 – 3. 10. 1917?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 17
Typ Postkarte
Beschreibung 1.106 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, lateinische Kurrentschrift
Zufügungen
Versand Stempel 1:
Stempel 2:
Schnitzler mit rotem Buntstift vereinzelte Unterstreichungen
Ordnung mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »47«
Veröffentlichung 1
Georg Brandes, Arthur Schnitzler: Ein Briefwechsel. Herausgegeben von Kurt Bergel. Bern: Francke 1956, S. 121.

Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Georg Brandes an Arthur Schnitzler, 28. 9. 1917. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02274.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02274«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02274.html |titel=Georg Brandes an Arthur Schnitzler, 28. 9. 1917 |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1917-09-28 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Freitag, 28. 9. 1917

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Weiteres

Georg Brandes an Arthur Schnitzler, 28. 9. 1917

|Herrn Dr. Arthur Schnitzler

|Kopenhagen 28 Sept. 17
Verehrter Freund!Es hat mich riesig gefreut, dass Sie auch in dieser traurigen Zeit an mich gedacht haben. Ich habe Ihr lächelnd-wehmütiges Buch mit grossem Behagen gelesen und die Bekanntschaft mit zwei reizenden jungen Damen, genannt Sabine und Katharina, gemacht. Auch eine gewisse Lebensphilosophie, eine überlegene, ist in dem Buch. Während Sie erfinderisch schöpfen, muss ich mich begnügen, geschichtliche Gestalten neu zu formen. Ich habe während des Krieges ein Buch über Goethe und eins über Voltaire publiciert, beide in zwei Bänden, ausserdem einen Band über den Weltkrieg, nur hier und in Amerika als The World at War erschienen. Seit 5 Monaten bin ich so närrisch, an einer grösseren Arbeit über Cäsar zu pfuschen. Die wird wol mehr |als ein Jahr noch nehmen. Ich denke oft an Wien und an die Freunde dort. Seit wir uns im November 1912 sahen, ist Alles verändert. Ich kann kaum verstehen, dass es fast schon 5 Jahre her ist.
Bitte sehr mich in der Erinnerung Ihrer Frau Gemahlin und Beer-Hofmanns zurückzurufen.
Ihr ganz ergebener
Georg Brandes
    Bildrechte © University Library, Cambridge