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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 16. 2. 1930
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: [17. 2. 1930 – 21. 2. 1930?]
Bahr, Hermann
München
Textzeuge 1
Signatur A, Wien, Theatermuseum, HS AM 23398 Ba
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 1.138 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, lateinische Kurrentschrift
Zufügungen
Bahr mit rotem Buntstift beschriftet: »Schnitzler«
Veröffentlichung 1
16. 2. 1930. In: Arthur Schnitzler: The Letters of Arthur Schnitzler to Hermann Bahr. Edited, annotated, and with an introduction, by Donald G. Daviau. Chapel Hill: The University of North Carolina Press 1978, S. 116–117 (University of North Carolina studies in the Germanic languages and literatures, 89).
Veröffentlichung 2
Hermann Bahr, Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Herausgegeben von Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller. Göttingen: Wallstein 2018, S. 594.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Hermann Bahr, 16. 2. 1930. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02531.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02531«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Sonntag, 16. 2. 1930

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Pollaczek: Schnitzler und ich
Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
Kempny Tagebuch

Hedy Kempny, Tagebucheintrag vom 16. Februar 1930

Quelle: Hedy Kempny und Arthur Schnitzler: Das Mädchen mit den dreizehn Seelen. Eine Korrespondenz ergänzt durch Blätter aus Hedy Kempnys Tagebuch sowie durch eine Auswahl ihrer Erzählungen. Hg. v. Heinz P. Adamek. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1984. (Neue Frau)

Weiteres

Arthur Schnitzler an Hermann Bahr, 16. 2. 1930

|Wien 16. 2. 930
Mein lieber Hermann, nach so langer Zeit hör ich wieder was von dir – und da verleihst du mir gleich den Nobelpreis!
Ich fühle ganz wie du: dass Hugo derjenige gewesen ist, der ihn hätte bekommen müssen. Leider könnte ich diesmal nicht wieder aussprechen – wie seinerzeit als ich (noch dazu für das Zwischenspiel!) den Grillparzerpreis erhielt, dass der eigentlich Hofmannsthal gebühre. Auch damit hast du recht: »melden werd ich mich nicht, vielleicht weniger aus »Bescheidenheit«, als aus Bequemlichkeit und einer immer wachsenden |Gleichgiltigkeit gegen alle Arten von äußeren »Ehrungen« u was man so nennt.
Dein »Tagebuch« les ich natürlich immer – so bedürfte es also kaum einer freundlichen persönlichen Bemerkung, – und umso mehr dank ich dir. Ich weiss nicht, ob du meine kleinen Bücher »Geist im Wort und in der That«, u mein Buch der Sprüche u Bedenken erhalten hast – ich würde sie dir gern schicken, auf die Gefahr hin, dass du mit vielem nicht einverstanden sein wirst.
Es wär schön wenn man einander wieder sähe . .  »Einer von uns wird es einmal bedauern . . « wie Hugo immer sagte. –
Ich grüße dich herzlich in alter Freundschaft
Dein Arthur
    Bildrechte © Theatermuseum, Wien