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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 23. 1. 1909
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: [24. 1. 1909 – 28. 1. 1909?]
Hauschner, Auguste
Berlin
Textzeuge 1
Signatur D, Berlin, Staatsbibliothek Berlin – Preußischer Kulturbesitz, Handschriftenabteilung, Nachlass Auguste Hauschner
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 4 Seiten, 1.101 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, lateinische Kurrentschrift
Zufügungen
Hauschner mit rotem Buntstift eine Unterstreichung unter »tautologisch«, eventuell, weil die Entzifferung Probleme bereitete
Veröffentlichung 1
Arthur Schnitzler: [Brief an Auguste Hauschner zum Weg ins Freie]. In: Briefe an Auguste Hauschner. Herausgegeben von Martin Beradt, Lotte Bloch-Zavřel. Berlin: Ernst Rowohlt Verlag [Ende Oktober 1928, vordatiert auf:] 1929, S. 106.
Veröffentlichung 2
Arthur Schnitzler: Briefe 1875–1912. Herausgegeben von Therese Nickl, Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1981, S. 588.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Auguste Hauschner, 23. 1. 1909. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02583.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02583«.

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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Samstag, 23. 1. 1909

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Auguste Hauschner, 23. 1. 1909

Quelle: Arthur Schnitzler: Briefe 1875–1912. Hrsg. v. Therese Nickl u. Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1981.

Kalliope Verbundkatalog
Weiteres

Arthur Schnitzler an Auguste Hauschner, 23. 1. 1909

|Dr. Arthur Schnitzler
23. 1. 09

verehrte Frau,

ich danke Ihnen sehr, dass Sie mir Ihren schönen Artikel geschickt haben. Gar viel wäre darüber zu sagen, wenn es mir nicht so fatal wäre, über meine eignen Sachen was niederzuschreiben. Reden könnt ich schon eher drüber, nun vielleicht fügt es mein gutes Glück, dass |ich Ihnen irgend einmal in der Welt begegne. Übrigens, einfacher: wenn Sie nach Wien kommen, lassen Sie michs wissen, gnädige Frau, und wenn ich nach Berlin komme, darf ich mich wohl auch melden –? Vorher aber noch möcht ich Ihnen sagen, daß Sie Unrecht haben Ihren Schluss »mislungen« zu finden – auch ohne Ihren Brief |wüßt ich sehr gut, was Sie eigentlich sagen wollten. Und so viel tief und liebevoll (oder ist das tautologisch?) eindringendes in den vorherigen Absätzen. Wie viele Leserinnen Ihrer Art denken Sie gibt es wohl? Und gar eine, die zugleich Künstlerin ist  . . . . .  jetzt aber kommt es immer näher, – noch drei Zeilen, und ich fange an etwas über mein |Buch zu sagen – daher nicht mehr als dies: Sie haben mir durch gedrucktes geschriebenes und gefühltes herzliche Freude bereitet!
Ihr aufrichtig ergebner
Arthur Schnitzler
    Bildrechte © Staatsbibliothek Berlin – Preußischer Kulturbesitz, Berlin