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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 22. 3. [1896]
Goldmann, Paul
Paris
Empfang: [23. 3. 1896 – 27. 3. 1896?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.NZ85.1.3166
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 3 Seiten, 1.070 Zeichen
Handschrift blaue Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler 1) mit Bleistift das Jahr »96« vermerkt
2) mit rotem Buntstift eine Unterstreichung

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 22. 3. [1896]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02768.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02768«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Sonntag, 22. 3. 1896

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Weiteres

Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 22. 3. [1896]

Fondateur M. L. Sonnemann.
Journal politique, financier,
commercial et littéraire.
Paraissant trois fois par jour. Paris, 22. März.
Bureau à Paris:

Mein lieber Freund,

Hab’ Geduld mit mir; Du hassie, und ich bin Dir von Herzen dankbar dafür. Das ist ein toller Arbeits-Monat. Es regnet Arbeit, alle Winde wehen Arbeit einher. Ich schreibe Artikel jeder Art über Gott und die Welt und Sonstiges. Sonst komme ich zu nichts. Jede Woche beginne ich mit dem Vorsatz: Nun werde ich ihm schreiben. Ihm bist natürlich Du. Und die Woche geht vorüber, und ich habe nicht geschrieben. |Auch bin ich krank. Mein Augenleiden wird ernst. Die Ärzte sagen, ich solle ausruhen. Haha! Und bei alledem denke ich fast jeden Tag an Dich, mit Besorgniß, und frage mich: Wie wird er das aufnehmen, daß ich ihm nicht schreibe? Nun weiß ichs und bin beruhigt. Diese Woche denke ich kann ich Dir doch den ausführlichen Brief schreiben. Neues weiß ich übrigens nicht. Die Übersetzungs-Angelegenheit stockt. Thorel und ich laufen uns nach und können |uns nicht treffen.
Dank’ für das Bulletin. Was macht das neue Stück? Was sagst Du zu Herzls  albernem Buche? Was macht Richard?
Grüß’ Dich Gott, mein lieber Freund!
Von Herzen
Dein
Paul Goldmann
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar