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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 18. 3. 1896
Plessner, Elsa
Wien
Empfang: [18. 3. 1896 – 21. 3. 1896?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.1985.1.419
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 1.114 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, lateinische Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit rotem Buntstift eine Unterstreichung

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Elsa Plessner an Arthur Schnitzler, 18. 3. 1896. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03699.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03699«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Mittwoch, 18. 3. 1896

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Weiteres

Elsa Plessner an Arthur Schnitzler, 18. 3. 1896

|Bäckerstrasse No 1, den 18. III. 96.

Verehrter Herr Doctor!

Und es herrschte Freude und eitel Sonnenschein und siehe, eine unpässlich zu Bett liegende junge Dame wurde vor lauter Vergnügen plötzlich gesund. Das hat Ihr liebenswürdiger Brief verursacht, für den, sowie für die beispiellose bewundernswürdige Schnelligkeit, mit der Sie meine Bitte erfüllt haben, ich Ihnen auf das Herzlichste danke. –
Wenn Ihre Spannung auf meine ferneren Arbeiten wohl kaum den Grad je erreichen dürfte, wie die meine auf Ihr Urtheil war, so will ich doch Gleiches mit Gleichem vergelten und Ihnen als Dank ungesäumt drei andere Arbeiten zur gütigen Durchsicht übersenden. No 1. »Pierettes Tagebuch«, 19 Nummern |Lyrik, in einer Novelle verstreut gewesene Gedichte, die nun für sich allein stehen sollen, da die Novelle unbrauchbar war.
No 2 und 3 kleine Skizzen, Federspritzer, wie ich sie sehr gern schreibe. Wenn das kritische Verfahren wieder nur annähernd so kurze Zeit in Anspruch nimmt, wie das erstemal, so bauen Sie sich eine weitere Staffel ins Himmelreich und einen Dankaltar in meinem Herzen. –
Mit vorzüglicher Hochachtung
Elsa Plessner.
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar