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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 29. 9. [1899]
Goldmann, Paul
Florenz
Empfang: [30. 9. 1899 – 4. 10. 1899?]
Schnitzler, Arthur
Wiesbaden
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.NZ85.1.3169
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 1.014 Zeichen
Handschrift blaue Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift das Jahr »99« vermerkt

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 29. 9. [1899]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02888.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02888«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Freitag, 29. 9. 1899

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Wiener Schnitzler
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Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 29. 9. [1899]

G. Zanetta & C.i

Mein lieber Freund,

Es regnet in Florenz, wie in Wiesbaden. Auch sonst komme ich vorläufig nicht recht auf den Geschmack. Ich hatte gemeint, mitten in die Renaissance-Stimmung hineinzugerathen, und finde eine italienische Provinzstadt, in der sich fast alles Schöne in den Sammlungen befindet. Allerdings, der herrliche Dom. Aber ich hatte erwartet, auf jedem Schritt italienisches Mittelalter zu finden, und bin nun etwas enttäuscht. Die Sammlungen freilich sind überwältigend. Botticelli, Rafael (jawohl, Rafael!). Aber als Städte sind, soweit ich bisher urtheilen kann, Mailand, Bologna oder gar Venedig viel schöner.
|Mach’ Dir in Berlin ein paar gute Tage!
In Wien sollst Du mich nicht erwarten. Ich käme gern, das brauche ich Dir wohl nicht zu sagen. Aber die Entfernung schreckt mich. Die lange Eisenbahnreise von Frankfurt hierher steckt mir heut noch in den Gliedern. Und dann langt sicherlich mein Geld nicht.
Schreib’ mir wieder hierher poste restante!
Viele treue Grüße!
Dein
Paul Goldmnn
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar