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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 11. 12. [1900]
Goldmann, Paul
Berlin
Empfang: [12. 12. 1900 – 16. 12. 1900?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.NZ85.1.3170
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 3 Seiten, 658 Zeichen
Handschrift blaue Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler 1) mit Bleistift das Jahr »900.« vermerkt
2) mit rotem Buntstift eine Unterstreichung

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 11. 12. [1900]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02945.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02945«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02945.html |titel=Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 11. 12. [1900] |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1900-12-11 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Dienstag, 11. 12. 1900

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Weiteres

Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 11. 12. [1900]

Berlin, 11. December.

Mein lieber Freund,

Gewiß, die N. Fr. Pr. hat sich niederträchtig benommen. Ob man dagegen nichts thun kann? Jawohl. Beispielsweise: Schreib’ an das Blatt einen Brief, worin Du mittheilst, daß Du wegen der Dir gegenüber bewiesenen niederträchtigen Parteilichkeit die für die |Weihnachtsnummer bestimmte Novelle zurückziehst. Das wäre eine Lektion. Aber wenn Ihr Unabhängigen nichts gegen das Blatt thun wollt, was sollen dann wir Abhängigen thun?
Die Streichung in dem Telegramm ist offenbar erfolgt, weil man dem Herrn Loewe nicht wehthun wollte. Da hat man lieber |den Sachverhalt gefälscht und den Autor geschädigt.
Viele treue Grüße!
Dein
Paul Goldmann.
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar