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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 16. 10. 1902
Schnitzler, Arthur
Berlin
Empfang: [17. 10. 1902 – 21. 10. 1902?]
Salten, Felix
Wien
Textzeuge 1
Signatur A, Wien, Wienbibliothek im Rathaus, ZPH 1681, 2.1.516
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 4 Seiten, 1.314 Zeichen
Handschrift Bleistift, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Ordnung mit Bleistift von unbekannter Hand Nummerierung der Doppelseiten des Konvoluts: »67«–»68«

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Felix Salten, 16. 10. 1902. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02979.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02979«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Donnerstag, 16. 10. 1902

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Gedruckte Briefwechsel

Otto Brahm an Arthur Schnitzler, 16.10.1902

Quelle: Der Briefwechsel Arthur Schnitzler – Otto Brahm. Vollständige Ausgabe. Hg., eingel. und erl. von Oskar Seidlin. Tübingen: Niemeyer, 1975.

Weiteres

Arthur Schnitzler an Felix Salten, 16. 10. 1902

|Berlin Bristol, 16. X. 902.
lieber Freund, gestern sprach ich S. Fischer; nach einigen Einwendungen gestand er der Novelle, besonders im letzten Drittel, Zolasche Kraft zu, und ist jedenfalls sofort bereit sie als Buch zu drucken. Gegen die Veröffentlichung in der N. Dtsch Rds sprechen vorläufig noch einige Bedenken ausschließlich technischer Natur. Sie nähme 60 Seiten ein, was für eine Nummer |zu viel sei; und neben dem im Jänner beginnenden Roman könnten sie nicht ein Ding in 2 Fortsetzungen bringen. Inmitten der Discussion kam Bie, der die Novelle zur Lecture nach Hause nahm. Ich habe den Eindruck, wenn sie ihm gefällt, wird man sie im Dezemberheft, trotz der 60 Seiten abdrucken. In Hinblick auf die Buchausgabe ist natürlich |zuzugreifen. –
In Hinsicht auf die Bea bin ich soweit als früher. Vom Schillertheater räth mir alles ab; die Aufführg der M. Vanna im Dtsch Theater ist kläglich. Brahm will sehr; da er vorgestern abgereist ist, reise ich von hier wahrscheinlich (Samstag) zu ihm nach Agnetendorf, wohin ich auch von Hauptm eine telegr. Einladg erhalten |habe, – u bringe dort die Sache ins Reine.
Bahr hatte hier einen wirklichen Erfolg. –
In Hinsicht auf die Kündigungspflicht beim Burgtheater stimmt’s. Ich muss am 9. Nov. dem Theater das ausschließliche Aufführgsrecht der Liebelei kündigen mit 2 monatlicher Frist. Näheres mündlich. –
Herzlichst Ihr A. S.
    Bildrechte © Wienbibliothek im Rathaus, Wien