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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 15. 10. 1902
Salten, Felix
Wien
Empfang: [16. 10. 1902]
Schnitzler, Arthur
Berlin
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 89, A 2
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 1.723 Zeichen
Handschrift blaue Tinte, lateinische Kurrentschrift
Zufügungen
Ordnung mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »160«

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Felix Salten an Arthur Schnitzler, 15. 10. 1902. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03335.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03335«.

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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Mittwoch, 15. 10. 1902

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Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Schnitzler/Bahr
Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
Weiteres

Felix Salten an Arthur Schnitzler, 15. 10. 1902

|Die
Wiener Tageszeitung Wien 15. Octob. 02
Prof. Dr. I. Singer
Redaction.
Telegramm-Adresse: Zeit, Wien
Interurbanes Telephon Nr. 15.988
= Telephone Nr. 17.040, 17.041 =
Lieber Freund, ich habe sehr bedauert, dass mich die Satzcorrectur zum »Fünfkreuzertanz« Samstag bis 2 Uhr in der Redaction aufhielt, so dass ich Sie nicht mehr sehen konnte. Ich bitte Sie nun um einige Kleinigkeiten, die Sie gelegentlich, ohne Mühe ausrichten, und für die ich Ihnen sehr dankbar wäre. Erstens Herrn Dr Löwenfeld bestens von mir zu grüßen, und ihm zu sagen, dass ich seinen Aufsatz über volksthümliche Claßikervorstellungen schon sehnlichst erwarte. Dann erkundigen Sie sich, bitte, nach dem Schauspieler Paul Paschen (Schillertheater) was das für ein Mensch ist. Ich habe durch Geh. Rt. Forster einen Artikel von ihm bekommen über die Schweinerei des Coulissentones. Zuletzt noch – wenn bei Fischer eine endgültige Entscheidung getroffen ist, depeschiren Sie mir, bitte. Ich bin sehr neugierig, wie Sie sich leicht denken können. Ich muß nun den |»Moloch« trotzdem ich ihn das erste Mal refüsirt habe, besprechen. Hugo Ganz hätte ihn übel zugerichtet, und bat mich schließlich darum, weil er Herzl’s Roman »Altneuland« übernommen hat. Ich habe aufmerksam gemacht, dass ich das Buch nicht loben kann, und da man daran keinen Anstoß nahm, habe ich weiter keine Ursache, mit meiner ganzen Meinung über W. zurückzuhalten. Bei alledem hat W. noch Glück. Erstens ist er aus Ganz’ Händen entwischt, zweitens nützt ihm die Raserei Trebitsch’s bei mir, der schon glaubt, der Tag der nächsten Woche, an welchem mein Moloch-F. erscheint, sei der Tag des Herrn Trebitsch.
Gettke ist seit ca 14 Tagen im Besitz Ihres Vertrages. Ich besuche ihn heute, und mache ihm von der inzwischen eingetretenen Änderung der Dinge Mittheilung. Das schiebt allerdings die Premiere im R. Th. ein wenig hinaus!
Hoffentlich schreiben Sie mir bald!
Herzlichst Ihr
Salten
    Bildrechte © University Library, Cambridge