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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 20. 7. 1905
Schnitzler, Arthur
Reichenau an der Rax
Empfang: [21. 7. 1905 – 25. 7. 1905?]
Salten, Felix
Wien
Textzeuge 1
Signatur A, Wien, Wienbibliothek im Rathaus, ZPH 1681, 2.1.516
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 4 Seiten, 1.240 Zeichen
Handschrift Bleistift, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Ordnung mit Bleistift von unbekannter Hand Nummerierung der Doppelseiten des Konvoluts: »16«–»17«

Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Felix Salten, 20. 7. 1905. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03000.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03000«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Donnerstag, 20. 7. 1905

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Wiener Schnitzler
Weiteres

Arthur Schnitzler an Felix Salten, 20. 7. 1905

|Reichenau,
20/7 905
lieber, unsre Briefe haben sich gekreuzt. Sie wissen alsschon, dass ich Sie bitten werde, unsre Tour, resp. Ihr Hieherkommen um etliche Tage zu verschieben. Heute fahren wir ins Hochschwabgebiet, denken Samstag wieder da zu sein (ich und Paul Marx). Ob Gustav Schwarzkopf ist noch nicht ausgemacht; das wäre etwa Montag auf 2 Tage denk ich. Mitte |oder Ende nächster Woche ständen wir dann gern und auf möglichst lang zur Verfügung. Vielleicht auch, dass unsre Wegfahrt mit Ihnen schon ein Verlassen Reichenaus zu bedeuten hätte (der Ort bleibt wundervoll, aber das Curhaus verbeiselt sich immer mehr) und dass wir uns dann noch auf einige Tage wo anders ansiedeln. Das berühmte |Fölzhotel hoff ich noch heute zu betreten. Eventuell gingen resp führen wir von Mariazell, Ihren Intentionen entsprechend, über Wildalpe, Weichselboden nach Eisenerz. Das wesentliche bleibt, dass man ein paar Sommertage wieder einmal zusammen verbringt. Ich hoffe bei meiner Rückkehr einige Zeilen von Ihnen zu finden. Was hat denn |Ihrem Paul gefehlt? Wieder so eine Kehlkopfsache?
Wir grüßen Sie alle herzlich
Ihr
A.
Wohin ist das Bahr-Stück zu senden? – Ich lese es erst nach meiner Rückkehr (Samstag), da ich, selbst dramatisch versunken, in nichts andres der Art zu steigen mich getraue.
    Bildrechte © Wienbibliothek im Rathaus, Wien