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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: [10. 9. 1891]
Salten, Felix
Miskolc
Empfang: [10. 9. 1891]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 89, A 1
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 848 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, lateinische Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift datiert: »10/9 91«
Ordnung mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »6«

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Felix Salten an Arthur Schnitzler, [10. 9. 1891]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03104.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03104«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03104.html |titel=Felix Salten an Arthur Schnitzler, [10. 9. 1891] |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1891-09-10 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Donnerstag, 10. 9. 1891

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Wiener Schnitzler
Weiteres

Felix Salten an Arthur Schnitzler, [10. 9. 1891]

|lieber Freund! Warum habe ich bis heute keinen Brief? Ich bin außer mir. Ich leide hier entsetzlich unter einem nie geahnten Rückfall, und stehe Qualen aus, die nur Sie sich vorstellen können, und nun deute ich mir Ihr Stillschweigen auf die gräßlichste Weise. Ich stelle mir vor, wer weiß, was Sie erfahren haben, das Sie mir nicht verschweigen können, da Sie mich aber hier nicht in Aufregung versetzen wollen, so schreiben Sie lieber garnicht. Oder ich vermuthe, wer weiss, wie es Ihnen ergeht, und bin schrecklich aufgeregt darüber. Schreiben Sie mir gleich, was immer auch geschehen sein mag.
Es ist nicht freundschaftlich gerade von |Ihnen, mich in eine derartige Situation zu versetzen. Am liebsten wäre mir, sie nähmen sich die Mühe und depeschirten mir zwei aufklärende Worte!
Ich grüße Sie bestimmt als
Ihr aufrichtiger
Salten
    Bildrechte © University Library, Cambridge