Einstellungen

Ansicht
Faksimile
Bilder neben dem Text
Textkritik
Textkritische Zeichen
Langes-s (ſ)
Gemination m (m̅)
Gemination n (n̅)
Streichung
Hinzufügung
Markierung von Entitäten
Alle Markierungen
Personen
Werke
Orte
Institutionen
Ereignisse

Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 23. 8. 1892
Salten, Felix
Unterach am Attersee
Empfang: [24. 8. 1892 – 28. 8. 1892?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 89, A 1
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 4 Seiten, 1.384 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, lateinische Kurrentschrift
Zufügungen
Ordnung mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »17«

Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Felix Salten an Arthur Schnitzler, 23. 8. 1892. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03113.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03113«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03113.html |titel=Felix Salten an Arthur Schnitzler, 23. 8. 1892 |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1892-08-23 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Dienstag, 23. 8. 1892

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Wiener Schnitzler
Weiteres

Felix Salten an Arthur Schnitzler, 23. 8. 1892

|Unterach 23. August 1892
Verehrter Freund! Dass die Lösung nicht von mir ausging liegt nur daran, dass Sie mir zuvorgekommen sind. Seien Sie überzeugt, dass ich entsetzlich unter diesen Erbärmlichkeiten gelitten habe u. noch unsagbar leide, u. dass ich sofort mit der Wahrheit vor Sie hin getreten wäre, im Augenblicke in dem ich alles wieder hätte gut gemacht. Dass es überhaupt möglich war, läßt sich allerdings nicht aus der Welt schaffen, u. wenn auch Sie möglicher|weise darüber hinwegkommen, ich werde es kaum imstande sein. Ich bin vollständig niedergebrochen u. habe auch den Rest von Elasticität verloren, den ich noch hatte, und wie mein äußeres Leben unter dem Zeichen dieser fruchtlosen Reue u. Selbstpeinigung steht, so kann ich Ihnen auch von dem inneren künstlerischen nichts berichten. Es kann ja doch jetzt von irgend einer Arbeit nicht die Rede bei mir sein.
Ich werde hier von Liebe und |Güte erdrückt u. habe doch Beides nie so wenig ertragen, als gerade jetzt, ich wäre auch längst fort von hier, wo ich den Leuten durch meine consequente Verstimmung auffalle, wenn nicht der Gedanke an Wien noch so schrecklich für mich wäre.
Auch zu Richard u. Loris wäre ich längst gefahren, aber wie soll ich jetzt mit ihnen reden? Übrigens wäre ja wahrscheinlich Alles ebenso gewesen, wenn die Lösung auch nicht erfolgt wäre.
Ich sage Ihnen herzlichen Dank für Ihren Brief, u. |bin immer
Ihr
FSalten
    Bildrechte © University Library, Cambridge