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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 26. 7. 1929
Zweig, Stefan
Salzburg
Empfang: [27. 7. 1929 – 31. 7. 1929?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 118
Typ Briefkarte
Beschreibung 723 Zeichen
Handschrift lila Tinte, lateinische Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit rotem Buntstift fünf Unterstreichungen
Veröffentlichung 1
Stefan Zweig: Briefwechsel mit Hermann Bahr, Sigmund Freud, Rainer Maria Rilke und Arthur Schnitzler. Herausgegeben von Jeffrey B. Berlin, Hans-Ulrich Lindken, Donald A. Prater. Frankfurt am Main: S. Fischer 1987, S. 444–445.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Stefan Zweig an Arthur Schnitzler, 26. 7. 1929. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03675.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03675«.

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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Freitag, 26. 7. 1929

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Pollaczek: Schnitzler und ich
Wiener Schnitzler
Schnitzler – S. Fischer
Kempny Tagebuch

Hedy Kempny, Tagebucheintrag vom 26. Juli 1929

Quelle: Hedy Kempny und Arthur Schnitzler: Das Mädchen mit den dreizehn Seelen. Eine Korrespondenz ergänzt durch Blätter aus Hedy Kempnys Tagebuch sowie durch eine Auswahl ihrer Erzählungen. Hg. v. Heinz P. Adamek. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1984. (Neue Frau)

Weiteres

Stefan Zweig an Arthur Schnitzler, 26. 7. 1929

|26. Juli 29
Verehrter und lieber Herr Doktor, ich habe (hoffentlich zum erstenmale in unsern Beziehungen!) einen kleinen Verstoss gegen die guten Sitten begangen. Aber die innere Gesinnung darf da wohl Pardon erbitten. Mich kränkte es nämlich seit langem, dass ich nie die rechte Gelegenheit fand, meine Verehrung und Liebe für Sie öffentlich kundzugeben. So habe ich Ihren Namen auf das Widmungsblatt meines Fouché-Buches drucken |lassen, ohne das Geziemende zu tun: Sie voraus anzufragen, ob sie diese Widmung annehmen wollen. Nun, ich denke Sie werden mir diesen kleinen Verstoss verzeihen und nicht die Auflage einstampfen lassen, nur weil sie meine redliche Liebe zu Ihnen öffentlich bekennt.
In Treue ergeben Ihr
Stefan Zweig
    Bildrechte © University Library, Cambridge