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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 15. 9. 1896
Plessner, Elsa
Wien
Empfang: [15. 9. 1896 – 17. 9. 1896?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.1985.1.419
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 3 Seiten, 1.641 Zeichen
Handschrift Elsa Plessner 1) schwarze Tinte, lateinische Kurrentschrift
2) roter Buntstift, lateinische Kurrentschrift (Vermerk: »mit 3 Beilagen«)
Zufügungen
Schnitzler mit rotem Buntstift drei Unterstreichungen

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Elsa Plessner an Arthur Schnitzler, 15. 9. 1896. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03702.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03702«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Dienstag, 15. 9. 1896

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Otto Brahm, 15.9.1896

Quelle: Der Briefwechsel Arthur Schnitzler – Otto Brahm. Vollständige Ausgabe. Hg., eingel. und erl. von Oskar Seidlin. Tübingen: Niemeyer, 1975.

Mikroverfilmung des Nachlasses

Mappe A50

Maschinengeschriebene Version von »Zum Abschied«

Kalliope Verbundkatalog
Weiteres

Elsa Plessner an Arthur Schnitzler, 15. 9. 1896

|I. Bäckerstrasse No 1, den 15. 9. 96.

Verehrter Meister Anatol!

Hiemit übersende, Ihrem Wunsch gemäß, den Brief, den Sie so gütig waren, an mich zu richten sowie einen andern der mir heute Früh zukam. Diese liebenswürdigen Zeilen von Frau Janitschek haben mich aufrichtig erfreut und dürften auch Sie einigermaßen interessieren! Nicht wahr? –
Sodann bringt dies umfangreiche Paket meinen zukünftigen Band Skizzen, von dem ich mir das Schlimmste, was Sie mir darüber sagen können, selber schon gesagt habe. Allein, wie bemerkt, zwingen mich rein äußerliche Gründe, ein »Buch« vom Stapel |zu lassen – beklagen sollt Ihr mich, doch nimmer richten!! – Doch bitte ich Sie herzlich No 1, das Fragment oder quasi-croquis nochmals zu lesen und dabei zu vergessen, dass ich je beabsichtigte, es weiter auszuführen. Vielleicht ändern Sie dann ein wenig Ihre Meinung umsomehr, als ich ja stark daran gefeilt und geändert habe! – No 2 ist aus dem Simplicissimus, sowie 3, 6 u 7 von Langen für Simpl. aus 10 Skizzen ausgewählt wurden. (? – !) 3 und 6 ganz alte Arbeiten. Als beste von Allen, wenn man so sagen darf, gilt mir No 8 – »Im Widerschein«. – Doch wir werden ja sehen!
Seien Sie immer so grob, als Sie nur können, und glauben Sie mir, verehrter Herr Doctor, dass mich eine solide, ehrliche Grobheit von Ihnen mehr freut, als alle |Complimente sämmtlicher Esel von Wien zusammengenommen! Die Abdrücke sind – verdammen Sie mich nicht – aus dem N. Wr Journal! – – –
Und somit überliefre ich mich Ihrer Gnade – ich glaub an sie und hoff’ auf sie, wobei ich schließlich noch soeben bemerke dass meine Handschrift ein wenig der Ihrigen ähnlich ist.
Mit Verehrung und Dankbarkeit
Elsa Plessner
mit 3 Beilagen
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar