Einstellungen

Ansicht
Faksimile
Bilder neben dem Text
Textkritik
Textkritische Zeichen
Langes-s (ſ)
Gemination m (m̅)
Gemination n (n̅)
Streichung
Hinzufügung
Markierung von Entitäten
Alle Markierungen
Personen
Werke
Orte
Institutionen
Ereignisse

Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 13. 1. 1916
Plessner, Elsa
München
Empfang: [14. 1. 1916 – 18. 1. 1916?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.1985.1.419
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 1.173 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, lateinische Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler 1) mit rotem Buntstift zwei Unterstreichungen
2) mit Bleistift »Plessner«

Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Elsa Ginsberg-Plessner an Arthur Schnitzler, 13. 1. 1916. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03731.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03731«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03731.html |titel=Elsa Ginsberg-Plessner an Arthur Schnitzler, 13. 1. 1916 |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1916-01-13 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Donnerstag, 13. 1. 1916

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Traumtagebuch

Traum vom 13. Januar 1916

Quelle: Arthur Schnitzler: Träume. Das Traumtagebuch 1875–1931. Herausgegeben von Peter Michael Braunwarth und Leo A. Lensing. Göttingen: Wallstein 2012 (Bibliothek Janowitz, Bd. 20)

Weiteres

Elsa Ginsberg-Plessner an Arthur Schnitzler, 13. 1. 1916

|München, den 13. Januar 1916 Theresienstr. 78

Verehrter Herr Doctor!

Soeben erhalte ich Ihr freundliches Schreiben vom 12. d. und unterlasse es, Ihnen meine schmerzliche Enttäuschung zu schildern: Indessen – gegen Principien ist nichts zu machen und man muss sie respectieren. In jedem Falle bitte ich Sie aber, aus dem mit I. bezeichneten Umschlage den Brief herauszunehmen, der dem Manuscript beigelegt ist. Es wäre möglich, dass dieser Brief Sie bestimmen würde, eine Ausnahme zu machen mir gegenüber, die seit zwanzig Jahren eine Art Gewohnheitsrecht zu besitzen glaubt – wenn es auch in den letzten Jahren nicht zur Anwendung kam.
Inliegend erlaube ich mir, eine ausgefüllte Postkarte beizulegen, die Sie der Beförderung übergeben mögen, wie es Ihnen, verehrter Herr Doctor, angemessen erscheint. Meine Mama ist gleichzeitig benachrichtigt, so dass das Manuscript sofort aus Ihrem Hause abgeholt werden kann. – –
An eine Aufführung des »ersten Capitel« denke |ich vorläufig überhaupt nicht mehr. Man trägt ja nicht alte Kleider, wenn man neue hat. Daher ist die causa Ziegel, obwohl noch in Schwebe – für mich bedeutungslos geworden.
Mit verbindlichsten Empfehlungen
hochachtungsvoll
Elsa Ginsberg
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar