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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 23. 12. 1894
Herzl, Theodor
Paris
Empfang: [24. 12. 1894 – 28. 12. 1894?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 39
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 1.368 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, lateinische Kurrentschrift
Zufügungen
Ordnung mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »19«
Veröffentlichung 1
Theodor Herzl: Briefe und autobiographische Notizen 1866–1895. Bearbeitet von Johannes Wachten in Zusammenarbeit mit Chaya Harel, Daisy Tycho und Manfred Winkler. Berlin, Frankfurt am Main, Wien: Propyläen 1983, S. 564–565 (Briefe und Tagebücher. Herausgegeben von Alex Bein, Hermann Greive, Moshe Schaerf, Julius H. Schoeps, Johannes Wachten, 1).

Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Theodor Herzl an Arthur Schnitzler, 23. 12. 1894. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03840.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03840«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03840.html |titel=Theodor Herzl an Arthur Schnitzler, 23. 12. 1894 |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1894-12-23 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Sonntag, 23. 12. 1894

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Mikroverfilmung des Nachlasses

Mappe A145

Zeitungssausschnitt Wiener Allgemeine Zeitung

Weiteres

Theodor Herzl an Arthur Schnitzler, 23. 12. 1894

Dr Th. Herzl 23. XII. 94

Mein lieber Freund!

Gestern I, II an Sie abgegangen. Ich bitte Sie die Vednikscene noch vorm Abschreiben durchzulesen und wenn Sie was am Dialect auszusetzen haben, es mir zu sagen. Jedenfalls bitte ich Sie »sprengen« durch »schiessen« zu ersetzen. Dieser Ausdruck wird wol volks u. arbeitsmässiger sein.
Der Schreiber soll nur anfangen. III. u. IV folgen sehr bald. Zum Schluss Titelblatt u. Begleitbrief. Sie haben Recht: es ist besser ein schon gebundenes Heft zu kaufen, nur muss es genug Blätter haben. Die Gesammtzahl dieser Seiten von meiner engen Schrift wird zwischen 75 u. 80 sein.
Aus Ihrem letzten Brief, lieber Freund, |ersehe ich, dass Sie selbst dem Deutschen Theater jetzt ein Stück vorlegen. Ich freue mich herzlich darüber u. werde mit meinem vorher zu Blumenthal gehen, damit das Massenangebot nicht gegenseitigen Druck ausübe. Mir liegt wie Sie wissen nichts daran, an welches Theater ich zuerst gehe, u. ich bringe Ihnen damit gar kein Opfer.
Ich möchte Ihr Stück gern lesen, wenn Sie wollen. Sie können es, da es nichts Geheimes hat, als recommandirte Kreuzbandsendung herschicken. Ich werde es rasch erledigen. Vielleicht kann ich Ihnen nützliche Rathschläge geben. Der Andere sieht immer mehr.
Mein Antrag gilt natürlich nur für den Fall, dass Sie so viel Zeitverlust in der vorgeschrittenen Saison riskiren wollen.
Mit herzlichen Grüssen
Ihr aufrichtiger
Herzl
    Bildrechte © University Library, Cambridge