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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 4. 3. 1895
Herzl, Theodor
Paris
Empfang: [5. 3. 1895 – 9. 3. 1895?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 39
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 756 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, lateinische Kurrentschrift
Zufügungen
Ordnung mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »31«
Veröffentlichung 1
Theodor Herzl: Briefe und autobiographische Notizen 1866–1895. Bearbeitet von Johannes Wachten in Zusammenarbeit mit Chaya Harel, Daisy Tycho und Manfred Winkler. Berlin, Frankfurt am Main, Wien: Propyläen 1983, S. 577 (Briefe und Tagebücher. Herausgegeben von Alex Bein, Hermann Greive, Moshe Schaerf, Julius H. Schoeps, Johannes Wachten, 1).

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Theodor Herzl an Arthur Schnitzler, 4. 3. 1895. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03852.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03852«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03852.html |titel=Theodor Herzl an Arthur Schnitzler, 4. 3. 1895 |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1895-03-04 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Montag, 4. 3. 1895

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Gedruckte Briefwechsel

Adele Sandrock an Arthur Schnitzler, 4.3.1895

Quelle: Renate Wagner (Hg.): Dilly. Geschichte einer Liebe in Briefen, Bildern und Dokumenten. Wien/München: Amalthea 1975.

Weiteres

Theodor Herzl an Arthur Schnitzler, 4. 3. 1895

4. März 95

Mein lieber Freund!

Bitte geben Sie Müllern einen Tritt in den Hintern.
Die Erklärungsfrist ist doch schon um.
Ich lese heute mit vielem Vergnügen, dass Ihr Stück die nächste Burgnovität ist. Glück auf!
Aus leider bitteren Erfahrungen heraus gebe ich Ihnen folgenden brüderlichen Rath: machen Sie vor den Schauspielern auf den Proben gar keine Bemerkungen aber halten Sie den Nacken steif u. lassen Sie sich durch keine »Autorität« unterkriegen wenn man etwas gegen Ihre |Absichten machen will. Sie haben nachher die Verantwortung, also setzen Sie auch Ihren ganzen Willen durch. Der Widerstand der Theaterleute – wenn’s überhaupt einen solchen geben wird – ist immer nur ein scheinbarer.
Schreiben Sie mir bald u. ausführlich
Herzlich Ihr
Th Herzl
    Bildrechte © University Library, Cambridge