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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 19. 5. 1895
Herzl, Theodor
Paris
Empfang: [20. 5. 1895 – 24. 5. 1895?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 39
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 3 Seiten, 1.118 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, lateinische Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift datiert: »19/5 85«
Ordnung mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »41«
Veröffentlichung 1
Theodor Herzl: Briefe Anfang Mai 1895 – Anfang Dezember 1898. Bearbeitet von Barbara Schäfer in Zusammenarbeit mit Sofia Gelmann, Chaya Harel, Ines Rubin und Daisy Ticho. Berlin, Frankfurt am Main, Wien: Propyläen 1990, S. 41–42 (Briefe und Tagebücher. Herausgegeben von Alex Bein, Hermann Greive, Moshe Schaerf, Julius H. Schoeps, Johannes Wachten, 4).

Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Theodor Herzl an Arthur Schnitzler, 19. 5. 1895. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03862.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03862«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03862.html |titel=Theodor Herzl an Arthur Schnitzler, 19. 5. 1895 |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1895-05-19 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Sonntag, 19. 5. 1895

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Wiener Schnitzler
Weiteres

Theodor Herzl an Arthur Schnitzler, 19. 5. 1895

|Theurer Freund!

Teweles hat sich, wie nicht zu bezweifeln war, zur Discretion verpflichtet. Der Mensch hat mir dazu einen Brief geschrieben, der mich rührte, so viel gute Freundschaft spricht daraus. Merkwürdig, ich habe Freunde! Ich übertreibe nicht.
Ich bitte Sie also, sich noch in folgender Weise für mich zu ruiniren: Schicken Sie den beiliegenden Brief recommandirt an Teweles. (Er schreibt mir nämlich dass man meine Handschrift erkannt hat, auf dem Couvert meines ersten Briefes)
Lassen Sie ferner durch Schick das Manuscript des Stückes unter der Adresse: |Löbliche Direction des Königl. deutschen Landestheaters 
absenden.
Der an die Berliner Directoren gerichtete Vorwortbrief ist natürlich herauszuschneiden.
Folgenden Begleitbrief soll Schick schreiben:
Geehrte Direction!
Beifolgend mein 4 actiges Schauspiel »das Ghetto«.
Ich stelle nur folgende Bedingungen: baldige unveränderte Aufführung noch in dieser Spielzeit. An Tantièmen wollen Sie den üblichen |Satz entrichten. Alle Abmachungen trifft mein Vertreter Herr Fr. Schick in Wien.
Hochachtungsvoll
Albert Schnabel
Für heute in Eile nur herzliche Grüsse
von Ihrem getreuen
Th H.
19 mai 95
    Bildrechte © University Library, Cambridge