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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 29. 10. 1923
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: [30. 10. 1923 – 3. 11. 1923?]
Zuckerkandl, Berta
Paris
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, HS.1985.1.2282
Typ Brief
Beschreibung Durchschlag, 1 Blatt, 2 Seiten, 2.150 Zeichen
Herstellung Schreibmaschine
Handschrift Arthur Schnitzler 1) roter Buntstift, lateinische Kurrentschrift (beschriftet: » Zuckerkandl « und »Frankr«, neun Unterstreichungen)
2) Bleistift, lateinische Kurrentschrift (eine Ergänzung)

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Berta Zuckerkandl, 29. 10. 1923. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03948.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03948«.

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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Montag, 29. 10. 1923

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Kulturveranstaltungen
Schnitzler – S. Fischer
Schnitzler – S. Fischer
Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Arnold Pressburger, 29.10.1923

Quelle: Hans Peter Buohler: Arthur Schnitzlers »Medardus Affairen« Teil 1: Korrespondenzen. In: Hofmannsthal-Jahrbuch ⋅ Zur europäischen Moderne, Jg. 19 (2011), S. 79–215.

Kalliope Verbundkatalog

Schnitzler, Arthur an Kahan, M. R. [Briefe]

1 Bl.Durchschl. Mit 1 weit. Ex. 1 Bl.Durchschl.

Kalliope Verbundkatalog
Weiteres

Arthur Schnitzler an Berta Zuckerkandl, 29. 10. 1923

|29. 10. 1923.

Liebe und verehrte Frau Hofrätin.

Meinem letzten Schreiben über die Zusammenstellung des französischen Einakterbandes lasse ich heute meinen Vorschlag bezüglich des Novellenbandes folgen. Mein Brief an Geraldy vom 18. 4. 1922 ist offenbar verloren gegangen. Ich hatte damals mit Ihnen, verehrteste Frau Hofrätin als die vor allem in Betracht für einen solchen Band kommenden Novellen die folgenden bezeichnet: »Die Hirtenflöte«, »Das Schicksal des Freiherrn von Leisenbogh«, »Der Mörder«, »Die Toten schweigen«, »Ehrentag«. Tod des Junggesellen, Geronimo
Was frühere Autorisationen anbelangt, wäre zu bemerken, dass der »Blinde Geronimo«, übersetzt von Rémon und Bauer am 25. 4. 1912 in der Grande Revue, der »Ehrentag«, übersetzt von Vallentin und Rémon am 1. 8. 1903 in der Revue de Paris, »Die Toten schweigen«, übersetzt von Vallentin und Rémon im Jahre 1902 in der Nouvelle Revue erschienen sind. Ich weiss nicht, ob nach dem französischen Urheberrecht sich dadurch die Uebersetzer in dauerndem Besitz der Autorisation befinden und ob sie es verbieten können, dass, insbesondere nach einer Reihe von Jahren, (in unserem Fall 10–20) in ein Sammelbuch neue Uebersetzungen der gleichen Novellen, Aufnahme finden.
In keinem Fall aber kann ich mir vorstellen, dass sich mit den früheren Uebersetzern nicht irgend eine Einigung durch den Verlag Stock erzielen liesse.
Was den »Mörder« anbelangt, so bemerke ich, dass ihn Herrn Marcel Livan, Paris , Le Peletier 91, übersetzt hat, dass das Erscheinen dieser Novelle in der »Humanité« bevorstand, dass aber |mein letzter Brief an M. Livane als unbestellbar an mich zurückkam.
Hat übrigens M. Boutelleau (Verlag Stock) in seinem Verlag nicht einen deutsch verstehenden Vertrauensmann, der uns bei der Auswahl der Novellen für den französischen Geschmack behilflich sein könnte?
Die Bedingungen für den Novellenband wären natürlich die gleichen, wie für den Einakter-Band. .  Wenn die Sache nicht eilt, können wir all das Nähere, verehrte Frau Hofrätin, nach Ihrem Eintreffen in Wien besprechen. Im Prinzip liegen ja die Dinge wohl klar.
Für heute nur mehr herzlichste Grüsse und
vielen Dank. Auf ein baldiges gutes Wiedersehen.
Ihr
 
Frau Hofrätin Berta Zuckerkandl,
Paris.
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar