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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 20. 11. 1926
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: [21. 11. 1926 – 25. 11. 1926?]
Zuckerkandl, Berta
Paris
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, HS.1985.1.2282
Typ Brief
Beschreibung Durchschlag, 1 Blatt, 1 Seite, 1.236 Zeichen
Herstellung Schreibmaschine
Handschrift Arthur Schnitzler 1) roter Buntstift, lateinische Kurrentschrift (beschriftet: » Zuckerkandl «, »Hofrätin« und » Paris «, neun Unterstreichungen)
2) Bleistift, lateinische Kurrentschrift (Korrekturen)

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Berta Zuckerkandl, 20. 11. 1926. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03969.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03969«.

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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Samstag, 20. 11. 1926

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Schnitzler – S. Fischer
Kalliope Verbundkatalog
Weiteres

Arthur Schnitzler an Berta Zuckerkandl, 20. 11. 1926

|20. 11. 1926.

Liebe und verehrte Frau Hofrätin.

Vielen Dank für Ihre lieben Zeilen. An Frau P. habe ich Ihre Bestellung weitergegeben, sie dankt und grüsst bestens. Was Sie mir von Paul G.’s persönlichem Schicksal schreiben betrübt mich sehr. Es gibt in solchen Fällen immer tausend Gründe oder keinen. Bitte grüssen Sie ihn sehr herzlich von mir.
Von Delamain habe ich einen sehr liebenswürdigen und ausführlichen Brief bekommen, in dem er auf die einzelnen Varianten der »Else«-Übersetzung mit viel Verständnis, wenn auch grösstenteils ablehnend, zu sprechen kommt. Aus seinem Brief erst entnahm ich, dass er eine sozusagen doppelsprachige Gattin hat. Ich habe ihm nahegelegt die bei ihm, resp. bei Stock vor ungefähr 14 Jahren erschienenen Uebersetzungen von »Anatol« und »Reigen« einer sorgfältigen Durchsicht unterziehen zu lassen und eventuell neu herauszugeben.
Auf Gemier setze ich nach wie vor wenig Hoffnungen. So bleiben mir in jedem Fall Enttäuschungen erspart.
Sie schreiben kein Wort davon, wann Sie wieder zurückzukommen gedenken. Hoffentlich lassen Sie uns nicht zu lange mehr warten und kehren Ihrem pessimistischen Schlussabsatz zu Trotz mit günstigen Resultaten vor allem für sich selbst nach Wien zurück.
Mit den herzlichsten Grüssen
Ihr getreuer
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar