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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 31. 7. 1920
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: [1. 8. 1920 – 5. 8. 1920?]
Zuckerkandl, Berta
Kreuzberg [Breitenstein]
Textzeuge 1
Signatur A, Wien, Österreichische Nationalbibliothek, 405/B78/3 LIT MAG
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 1.362 Zeichen
Handschrift Bleistift, lateinische Kurrentschrift

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Berta Zuckerkandl, 31. 7. 1920. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03982.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03982«.

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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Samstag, 31. 7. 1920

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Weiteres

Arthur Schnitzler an Berta Zuckerkandl, 31. 7. 1920

|Wien, 31. 7. 20

liebe und verehrte gnädige Frau,

neulich war ich schon ganz in Ihrer Nähe – und hab es vorgezogen, aus Gründen, die ich bei nächster mündlicher Gelegenheit mittheilen werde, statt auf den Kreuzberg auf die Rax zu gehen. Die Escapade endete – Nebel u Regen. Sollte das Wetter sich ändern, so wäre es wohl möglich, daß ich im Lauf der nächsten Woche bei Ihnen erscheine – wenn nicht, darf ich Sie hoffentlich gleich nach Ihrem Wiedereintreffen in Wien sehen. Ich hätte ein rechtes Bedürfnis mit Ihnen zu reden – schriftlich lassen sich all die Dinge in ihren Auf- u abschüben, all dies unfassbare, und das fassbare fast noch weniger – kaum behandeln. Vor 10. fährt Olga nach Gastein, Lili fährt mit, – aber nicht bis Gastein, sondern nach Attnang od. Salzburg, wo sie von Frl Pollak in Empfang genommen wird. |um einer Einladg meiner Schwester nach Altaussee zu folgen. Ich selbst will dannzwischen 20. u 25. August auch hin; Heini der am 17. etwa nach München fährt, trifft Anfg. September in Altaussee mit mir zusammen, und, nach dem augenblicklichen Stand der Angelegenheiten, wäre es nicht undenkbar, daß Olga von Gastein aus auch nach Altaussee käme, – ein veritabler Familientag wie Sie sehen, in Conjunctivo vorläufig. –
Für Ihren lieben Brief, und für Ihre freundschaflichen Gefühle überhaupt bin ich Ihnen dankbarer als ich Ihnen sagen kann! Alles herzlich an Frau Alma und Werfel.
Ihr getreuer
ArthSch
    Bildrechte © Österreichische Nationalbibliothek, Wien