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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 25. 3. 1915
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: [25. 3. 1915 – 28. 3. 1915?]
Zuckerkandl, Berta
Wien
Textzeuge 1
Signatur A, Wien, Österreichische Nationalbibliothek, 405/B78/2 LIT MAG
Typ Briefkarte
Beschreibung 874 Zeichen
Handschrift Bleistift, lateinische Kurrentschrift

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Berta Zuckerkandl, 25. 3. 1915. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03987.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03987«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Donnerstag, 25. 3. 1915

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Arthur Schnitzler an Berta Zuckerkandl, 25. 3. 1915

|Dr Arthur Schnitzler 25. 3. 1915
Verehrte gnädige Frau, Olga speist bei Bachrachs – ich komme eben vom Anninger – so war ich so kühn Brief zu eröffnen. Vor allem wünsch ich gute Besserung – ferner, da wir Krieg u Frieden schmählicher Weise nicht besitzten, erlaube ich mir die herrlichen Tolstoischen Novellen, und – da wir schon in Rußland sind (nebbich) – die sehr schönen Tschechowschen zu übersenden. Auch den wundervollen Ulenspiegel |leg ich bei – denn mir ist als sagten Sie einmal, Sie hätten ihn noch nicht gelesen. Alles passt in unsre große Zeit. (Was werden wir nur anfangen, wenn sie – noch größer wird? –) Furchtbar was Sie von Prz schreiben! Ob von dem Schwert, das der tapfre Kusmanek behalten durfte, auch nur Einer wieder lebendig wird? – Und so ließe sich noch allerlei sagen – (sprach Frau Censur und strich auch das vorige.)
Auf baldiges Wiedersehen und nochmals – gute Besserung
herzliche Grüße
Ihr A. S.
    Bildrechte © Österreichische Nationalbibliothek, Wien