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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 20. 5. 1897
Schnitzler, Arthur
Paris
Empfang: [21. 5. 1897 – 25. 5. 1897?]
Hofmannsthal, Hugo von
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Frankfurt am Main, Freies Deutsches Hochstift, Hs-30885,12
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 4 Seiten, 1.075 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Veröffentlichung 1
Hugo von Hofmannsthal, Arthur Schnitzler: Briefwechsel. Herausgegeben von Therese Nickl, Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1964, S. 86–87.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Hugo von Hofmannsthal, 20. 5. 1897. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00679.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L00679«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Donnerstag, 20. 5. 1897

Aufenthaltsorte
Tagebuch
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Briefe mit Autorinnen und Autoren
Schnitzler/Bahr
Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Weiteres

Arthur Schnitzler an Hugo von Hofmannsthal, 20. 5. 1897

|Paris 20. 5. 97
Mein lieber Hugo, Sagen Sie, haben Sie alle meine Briefe bekommen? Dieser ist der vierte.
Ich reise Montag von hier nach London; meine Adresse dort: bei Felix Markbreiter, London S. E. Woodville Hall, Honor Oak.
Um den ersten herum bin ich in Wien. Es war sehr gescheit, dass ich fortgefahren bin; für |das gegenwärtige sicher; aber es wird sicher auch für die Zukunft was zu bedeuten haben, wenn nicht alles Erleben Unsinn ist. Man weiss ja nie, was man von irgendwoher mitnimmt; wenn man den Koffer auspackt, so wundert man sich über die schönen Dinge, die man sich gar nicht mehr erinnern |kann hineingestopft zu haben.
– Ich freue mich sehr, dss ich Sie noch in Wien finde. Werden wir miteinander Radfahren? – – Riesengebirge? Und wie wär es im August mit ein paar Bayreuther Tagen? Goldmann wird wohl nach Ischl kommen, möchte auch gern nach Bay|reuth. Bitte sagen Sie das dem Richard, ich hab vergessen ihm das zu schreiben. –
– Nach dem Arbeiten glaub ich hab ich mich in meinem ganzen Leben nicht so gesehnt wie jetzt! –
Bitte grüßen Sie Ihre Eltern von mir.
Herzlich der Ihre
Arthur.
    Bildrechte © Freies Deutsches Hochstift, Frankfurt am Main