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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 6. 12. 1912
Plessner, Elsa
Wien
Empfang: [6. 12. 1912 – 10. 12. 1912?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.1985.1.419
Typ Briefkarte
Beschreibung 755 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, lateinische Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler 1) mit rotem Buntstift eine Unterstreichung
2) mit Bleistift Vermerk: »Plessner«

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Elsa Ginsberg-Plessner an Arthur Schnitzler, 6. 12. 1912. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03733.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03733«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Freitag, 6. 12. 1912

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Mikroverfilmung des Nachlasses

Mappe A28

Datumsangabe auf Blatt von Die Komödiantin

Weiteres

Elsa Ginsberg-Plessner an Arthur Schnitzler, 6. 12. 1912

|den 6. Dec. 1912

Verehrter Herr Doctor!

Wie wundervoll schön ist »das weite Land«! Ich kannte es nicht und habe es heute zum erstenmal gesehen. Jetzt hat mein Liebling in Ihrem Werk »der einsame Weg« einen gefährlichen Rivalen gefunden. Aber das schönste ist, dass man sich freuen darf auf viele neue Arbeiten, die noch kommen |werden. – –
Wenn ich nicht irre, so habe ich vergangene Woche als Einzige den zähneknirschenden Grimm, den tückischen Humor bemerkt, der den »gemüthlichen Hofrath« aus dem »Prof. Bernhardy« geschaffen hat. Prototyp »das ›liberale‹ Oesterreich« – Ich sah vor meinem inneren Auge eine geballte Künstlerfaust – in Glacéhandschuhen.
Nichts für ungut. Heimsuchung mit unerbetenen Meinungsäußerungen. Verbindlichstes an Frau Gemahlin!
Elsa Ginsberg
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar