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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 23. 12. 1914
Brandes, Georg
Kopenhagen
Empfang: [24. 12. 1914 – 28. 12. 1914?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 17
Typ Postkarte
Beschreibung 937 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, lateinische Kurrentschrift
Zufügungen
Versand Stempel 1:
Schnitzler mit Bleistift beschriftet: »Brandes«
Ordnung mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »44«
Veröffentlichung 1
Georg Brandes, Arthur Schnitzler: Ein Briefwechsel. Herausgegeben von Kurt Bergel. Bern: Francke 1956, S. 113–114.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Georg Brandes an Arthur Schnitzler, 23. 12. 1914. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02201.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02201«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02201.html |titel=Georg Brandes an Arthur Schnitzler, 23. 12. 1914 |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1914-12-23 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Mittwoch, 23. 12. 1914

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Weiteres

Georg Brandes an Arthur Schnitzler, 23. 12. 1914

|Herrn Dr. Arthur Schnitzler

|Kopenhagen 23 Dec 14

Verehrter und lieber Freund

Es freute mich ein Lebenszeichen von Ihnen zu sehen. Es freut mich noch mehr, dass Sie und die Ihrigen in guter und ruhiger Stimmung sind. Meine einzige Tochter ist in Berlin verheirathet. Ihr junger Mann ist Fabrikant und Gardelieutenant der Artillerie, er wurde schon im September zum Oberlieutenant befördert und bekam im November das eiserne Kreuz. Aber er ist in steter Lebensgefahr. Meine Tochter war mehrere Monate hier mit zwei Kleinen, einer Tochter von 7 Jahren und einem Jungen von 2 Jahren, beide sehr hübsch; sie ist jetzt in Berlin und natürlich recht unruhig und mitgenommen von der ewigen Spannung. Ich arbeite viel, schreibe im Augenblick ein Buch über Goethe, parallel zu dem, ich einmal über Shspeare schrieb. Ausserdem habe ich fast jeden Monat ein grosses Essay veröffentlicht.
Grüssen Sie Ihre Frau Gemahlin und Beer-Hoffmanns. Ihr G. B.
    Bildrechte © University Library, Cambridge