Verehrter Herr Doktor!
Statt Ihnen für die liebe Gabe Ihres neuen Buches zu danken, komme ich mit einer Bitte, die nun wohl
eben dieses Buch betrifft. Ich
habe es nämlich – nicht erhalten, man hat es mir von Wien hieher, wo ich für einige Tage Stefan
Zweigs Stellvertreter war, nachgesandt und da hat es ein
autographensammelnder Postbeamter an sich genommen – ich hoffe leider nicht mehr auf
den Wiedergewinn des mir durch Ihre Inschrift doppelt wertvollen Buchs. Darf ich Ihnen nun die Bitte
unterbreiten, in das Exemplar, das ich Ihnen senden werde, mir wieder eine Widmung
einzuschreiben? Ich wäre Ihnen sehr, sehr dankbar dafür. In einer Woche etwa bin ich
wieder zu Hause. |So käme mir das erneute Geschenk
gerade als Weihnachtsgabe recht.
Für die ehrenvolle Freude, die Sie mir zugedacht haben, sage ich Ihnen, verehrter
Herr Doktor, besten Dank und so bleibe ich Ihr herzlich ergebener
Felix Braun.
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