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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 8. 6. 1922
Freud, Sigmund
Wien
Empfang: [9. 6. 1922 – 13. 6. 1922?]
Schnitzler, Arthur
Textzeuge 1
Signatur USA, Washington, DC, Library of Congress, Freud Archives, C41F8
Typ Brief
Beschreibung Fotokopie, 2 Blätter, 2 Seiten, 986 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Zusatz Der Verbleib des Originals ist ungeklärt. Zum Zeitpunkt der ersten Edition 1955 befand es sich im Besitz von Heinrich Schnitzler.
Veröffentlichung 1
Sigmund Freud: Briefe an Arthur Schnitzler. Herausgegeben von Henry Schnitzler In: Neue deutsche Rundschau, Jg. 66 (Januar 1955) Nr. 1, S. 98.
Veröffentlichung 2
Sigmund Freud: Sigmund Freud Edition. Digitale historisch-kritische Gesamtausgabe. Herausgegeben von Christine Diercks, Arkadi Blatow, Elisabeth Skale. (2014–2025) ONLINE.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Sigmund Freud an Arthur Schnitzler, 8. 6. 1922. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03888.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03888«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Donnerstag, 8. 6. 1922

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Gedruckte Briefwechsel

Sigmund Freud an Arthur Schnitzler, 8.6.1922

Quelle: Freud, Sigmund: Briefe an Arthur Schnitzler. Hg. v. Heinrich Schnitzler. In: Neue deutsche Rundschau, Jg. 66/1(1955), S. 95–106. https://shared.acdh.oeaw.ac.at/schnitzler-briefe/1955_Freud-an-Schnitzler.pdf

Kalliope Verbundkatalog
Kalliope Verbundkatalog
Weiteres

Sigmund Freud an Arthur Schnitzler, 8. 6. 1922

|8. Juni 1922
Prof. Dr. Freud Wien IX., Berggasse 19.

Verehrter Herr Doktor

Sie stellen mir in Ihrem liebenswürdigen Schreiben eine Zusammenkunft oder einen – Besuch in Aussicht so daß wir einmal mit einander plaudern können, so lange es noch Zeit ist, wie Sie andeuten. Ich freue mich darauf, ohne mir ein Programm für diese Stunden zu machen.
Darf ich Ihnen nun vorschlagen, einfach an einem Abend der nächsten Woche ein Abendessen mit uns zu teilen? Wir sind: meine Frau und die Ihnen bereits bekannte Tochter außer meiner Person. Es wird kein anderer mit dabei sein. Da ich tagsüber bis 8h in der Arbeit bin und einige Abende regelmäßig besetzt habe, muß ich mich bestimmterer Vorschläge getrauen. Ich lege Ihnen den 12t (Montag), 13t (Dienstag), 16ten (Freitag) zur Auswal vor, wenn Ihnen diese Woche und Art des Beisammenseins überhaupt recht ist. Da ich zufällig gehört habe, daß Sie in Wien geblieben sind, und ich selbst am 29 d. M. die Stadt verlasse, schreibe ich Ihnen früher, als mich Ihr Brief berechtigt hätte.
Ihr herzlich ergebener
Freud
    Bildrechte © Library of Congress, Washington, DC