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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 15. 6. 1925
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: [15. 6. 1925 – 18. 6. 1925?]
Zuckerkandl, Berta
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, HS.1985.1.2282
Typ Brief
Beschreibung Durchschlag, 1 Blatt, 1 Seite, 986 Zeichen
Herstellung Schreibmaschine
Handschrift roter Buntstift, lateinische Kurrentschrift (beschriftet: » Zuckerkandl « und » Frankreich «, fünf Unterstreichungen)

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Berta Zuckerkandl, 15. 6. 1925. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03959.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03959«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Montag, 15. 6. 1925

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Kalliope Verbundkatalog
Weiteres

Arthur Schnitzler an Berta Zuckerkandl, 15. 6. 1925

|15. 6. 1925.

Liebe und verehrte Frau Hofrätin.

Von Lenormand habe ich einen Brief bekommen, in dem er mich ersucht ihm recht bald die »Liebelei«-Uebersetzung zu schicken. Ich lasse also Abschriften anfertigen so wie wir besprochen haben. Er schreibt mir auch, dass er die Uebersetzung der Mme. Cabire nicht so übel findet: »Quelques retouches suffireraient«. Er, Fleg und Besnard werden, wie ich ja schon von Ihnen weiss, liebe Frau Hofrätin, den Text revidieren. Auch Nathan hat etwas von sich hören lassen. Jean Nicollier wird »Casanovas Heimfahrt« übersetzen, Nathan glaubt, dass das 200jährige Casanova-Jubiläum, wenn man so sagen darf, dem Erfolg des Buches  förderlich sein könnte.
Ich fahre morgen mit Lili vorerst nach Baden-Baden, von dort nach Südtirol. Anfang Juli denke ich wieder hier zu sein.
Ich hoffe, Sie fühlen sich auf dem Cobenzl wohl. Bald nachdem ich wieder zurück bin werde ich wohl das Vergnügen haben Sie oben zu besuchen.
Mit den herzlichsten grüssen
Ihr
 
Frau Hofrätin Bertha Zuckerkandl,
Hotel Cobenzl.
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar