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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: [zwischen 12. 5. 1911 und 21. 5. 1911?]
Zuckerkandl, Berta
Wien
Empfang: [zwischen 12. 5. 1911 und 25. 5. 1911?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 200
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 4 Seiten, 721 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, lateinische Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift Vermerk: »Zuckerkandl

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Berta Zuckerkandl an Arthur Schnitzler, [zwischen 12. und 21. 5. 1911?]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03997.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03997«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Freitag, 12. 5. 1911

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Weiteres

Berta Zuckerkandl an Arthur Schnitzler, [zwischen 12. und 21. 5. 1911?]

|Hochverehrter Herr Doktor!

Ich habe es erst in einem Zug gelesen. Und dann langsam nachgekostet. Es ist ganz wunderbar. Wirklich ein weites – weites Land in das wir durch Dichter’s Gnaden |blicken können. Wie viel wird lebendig in der eigenen Seele!
– Ich glaube dass gerade dieses Thema – das Verhältniss zwischen Mann und Frau – in der so eigenthümlichen |Beleuchtung – für Paris wie geschaffen wäre. Erlauben Sie mir jedenfalls wenn ich hinreise – dort darüber unverbindlich zu sprechen. Übrigens erwarte ich täglich einen Brief – wegen des Medardus.
|Man sagt immer Frauen seien unergründlich. Ihre Männertypen – schillern noch rätselhafter. Friedrich – ! Alles giebt so viel Denck- und Gefühls-Nahrung.
Viel herzlich Danck,
B. Zuckerkandl
    Bildrechte © University Library, Cambridge